1. März 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Münchener Rück: Zuwachs und Zurück-haltung

Die Münchener-Rück-Gruppe hat ihre vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2006 veröffentlicht und gleichzeitig die Gewinnerwartung für 2007 gedämpft. Der nach eigenen Angaben zweitgrößte Rückversicherer der Welt hat seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 28,5 Prozent von 2,8 Milliarden auf 3,5 Milliarden Euro gesteigert. Damit verdiente der Konzern 10 Prozent mehr als vor einem Jahr in Aussicht gestellt wurde. Die Ursache: In die Kalkulation einbezogene Hurrikanschäden sind im vergangenen Jahr ausgeblieben.

Für 2007 erwartet Unternehmens-Chef Dr. Nikolaus von Bomhard jedoch nur ein Nettoergebnis von 2,3 bis 2,6 Milliarden Euro, was noch unter dem Gewinn des Jahres 2005 liegt. ?Es bleibt bei unserer Strategie der klaren Schritte. Wir nutzen selektiv und gezielt das Wachstumspoten-zial unserer Gruppe,? rechtfertigte von Bomhard die zurückhaltende Prognose.

Die Tochtergesellschaft Ergo in Düsseldorf erhöhte ihren Gewinn um 15,3 Prozent und erhöht den Gesamtgewinn der Gruppe um 906 Millionen Euro. Die Münchener Rück hält
94,7 Prozent an Ergo, plant jedoch entgegen Branchen-gerüchten keine komplette Übernahme.Nach dem kräftigen Gewinnzuwachs hat der Rückversicherer vor, die Dividende für 2006 von 3,10 Euro auf 4,50 Euro je Aktie zu erhöhen. Damit würden rund 2 Milliarden Euro an die Anleger ausgeschüttet werden. Für 2007 prognostiziert das Unter-nehmen, dass die Dividende trotz möglichen Ergebnis-rückgangs gleich bleiben wird.

Anfang dieses Jahres hatte die Assekuranz bereits durch den Sturm ?Kyrill? Schäden in Höhe von 600 Millionen Euro vor Steuern zu regulieren.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Krankenstandanalyse: Die fünf häufigsten Krankheitsgründe

Wenn sich Mitarbeiter krankmelden, dann bleibt der Grund für den Ausfall häufig unklar. Die Krankenkasse DAK hat nun untersucht, welche Erkrankungen die Arbeitnehmer im vergangenen Jahr am häufigsten außer Gefecht gesetzt haben.

mehr ...

Immobilien

Patrizia: Deutliches Gewinnplus für Immobilieninvestor

Der Immobilieninvestor Patrizia hat im vergangenen Jahr von seinen jüngsten Zukäufen profitiert. Dabei stiegen die Gebühreneinnahmen vor allem für die Verwaltung viel kräftiger als die Kosten.

mehr ...

Investmentfonds

Bullenmarkt bei Kryptowährungen in Sicht?

Die Performance der vergangenen Woche zeichnete Kryptoinvestoren ein Lächeln ins Gesicht: Fast alle Währungen im grünen Bereich, der Rückgang gestoppt.

mehr ...

Berater

Airline-Pleite: Flybmi ist nicht Flybe

Vor allem wegen des Brexits hat die britische Regional-Fluggesellschaft Flybmi am Wochenende Insolvenz angemeldet. Mit einer ähnlich klingenden Airline, die Mieterin mehrerer deutscher Fonds-Flugzeuge ist, hat sie jedoch nichts zu tun.

mehr ...

Sachwertanlagen

A380-Aus: Hochkonjunktur für Besserwisser

Das Ende der Produktion neuer Flugzeuge des Typs Airbus A380 bedeutet nicht automatisch Verluste für Fonds, die solche Maschinen finanziert haben. Eine schlechte Nachricht ist es trotzdem. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

OLG Celle: Reiseantritt muss zumutbar sein

In der Reiserücktrittsversicherung liegt ein Versicherungsfall vor, wenn die versicherte Person von einer unerwarteten schweren Erkrankung betroffen wird. Um dies festzustellen, kommt es laut Urteil des 8. Zivilsenats des OLG Celle nicht auf eine konkrete ärztliche Diagnose der Erkrankung an. Entscheidend sei vielmehr das Vorliegen einer krankheitsbedingten Symptomatik, die den Antritt einer Flugreise unzumutbar erscheinen lasse. 

mehr ...