Finanzkrise trübt Allianz-Quartalsergebnis

Durch die Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten ist das operative Ergebnis der Allianz Gruppe im ersten Quartal 2008 um knapp ein Drittel eingebrochen.

Rund 900 Millionen Euro musste der größte deutsche Versicherungskonzern abschreiben, weil seine Banktochter, die Dresdner Bank in Frankfurt, von der globalen Finanzkrise getroffen wurde. Für den Zeitraum Januar bis März 2008 rechnet die Allianz SE den vorläufigen Zahlen zufolge mit einem operativen Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro nach 2,9 Milliarden Euro im ersten Quartal 2007. Der Überschuss ging von 3,2 Milliarden auf 1,1 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr zurück ? ein Zusammenbruch um fast zwei Drittel.

Im Gesamtjahr 2007 verbuchte die Allianz Deutschland AG noch ein Plus von 13,9 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die Beitragseinnahmen stiegen leicht auf 26,1 Milliarden Euro (plus 1,6 Prozent). Gut verkauften sich nach Unternehmensangaben insbesondere die geförderten Altersvorsorgeprodukte Riester- und Basis-Rente, sowie das Einmalbeitragsgeschäft zur Finanzierung betrieblicher Versorgungssysteme.

Darüber hinaus plant die Gesellschaft, ihre Ausschließlichkeitsorganisation ? die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG ? im laufenden Jahr um 2.000 Angestellte aufzustocken. (hi)

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