FPI mit neuem Investmentkonzept

Der Finanzdienstleister Friends Provident International (FPI) hat seine fondsgebundenen Rentenversicherungen dem neuen Versicherungsvertragsgesetz (VVG) angepasst und gleichzeitig die Leistungen für die Kunden ausgebaut.
Das Unternehmen, das in Großbritannien unter dem Namen Friends Provident Life Assurance tätig ist, hat unter anderem folgende Neuerungen vorgenommen: Künftig entfallen Stornoabschläge auf den Rückkaufswert ab Vertragsbeginn. Außerdem können Einmalzahlungen mit regelmäßigen Beiträgen und Zuzahlungen in einem Vertrag kombiniert werden.

Auf Nachfrage von cash-online erläuterte Stefan Giesecke, Vorstand der mit dem Vertriebsmanagement in Deutschland beauftragten Gesellschaft Financial Partners Business (FBP) mit Sitz in Köln: ?Innerhalb des neuen Anlagekonzepts findet sich ein breiter aufgestelltes Fondsangebot. Darin werden die Themen Rohstoffe und Nachhaltigkeit unter anderem mit dem neu angebotenen F & C Stewardship International Fonds stärker bedient.?

Zudem stattet die FPI ihre Fondspolicen ?Friends Plan? mit dem neuen Investmentkonzept ?All in One? aus, bei dem ein einziger Tarif für alle drei Schichten der Altersvorsorge berechnet wird. Dadurch soll die Flexibilität in der Anspar- und Rentenphase erhöht werden und die Beratungs- und Dokumentationspflicht für die Berater vereinfacht werden.

Die viel diskutierte Offenlegung der Kosten im Rahmen der VVG-Reform sieht FPI für sich selbst als ?weniger problematisch? an, da die Vertragsgebühren schon bisher genau beschrieben wurden. Neu ab 1. Juli 2008 sei lediglich die genaue Ausweisung in Euro und Cent statt in Prozentangaben, so FPI gegenüber cash-online. (mo)

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