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8. Mai 2008, 00:00
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HanseMerkur, Axa und Condor mit Bilanz

Die Berichtsaison zum Geschäftsjahr 2007 ist noch nicht vorüber: HanseMerkur, Axa und Condor haben Zahlen veröffentlicht.

Die Hamburger HanseMerkur Gruppe hat im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge ein zweistelliges Beitragswachstum erreicht. Im selbst abgeschlossenen Geschäft legten die Beitragseinnahmen um 12,4 Prozent auf 814,1 Millionen Euro zu. Insbesondere das Geschäftsfeld Krankenversicherungen trug dazu bei: Um 17,8 Prozent auf 575,6 Millionen Euro stiegen die Beiträge, 12.415 neue Kunden konnten binnen Jahresfrist in der Krankenvollversicherung hinzu gewonnen werden.

Ebenfalls positiv entwickelte sich der Bereich Leben (plus 3,4 Prozent, 108,8 Millionen Euro). Das Segment Reise stagnierte (minus 0,1 Prozent, 91,6 Millionen Euro), im Schaden- und Unfallgeschäft verzeichnete die HanseMerkur ein leichtes Minus (minus 1,8 Prozent, 38,2 Millionen Euro). Zum ?größten Vertriebsweg noch vor den Maklern haben sich die Kooperationen, unter anderem mit Fielmann, DAK und Hamburger Sparkasse entwickelt?, erklärte Vorstandvorsitzende Fritz Horst Melsheimer.

Im Integrationsjahr der DBV-Winterthur, Wiesbaden, konnte die Axa Deutschland, Köln, ein Einnahmenwachstum von 50,9 Prozent auf insgesamt 9,8 Milliarden Euro verbuchen. Bei Einbeziehung der DBV-Winterthur in die Vorjahreswerte beträgt die Steigerung aber lediglich 0,3 Prozent. Das Konzernergebnis erhöhte sich von 423 Millionen Euro in 2006 auf 578 Millionen Euro. Hiervon entfielen 524 Millionen Euro auf die Axa (Plus 23,9 Prozent) und 54 Millionen Euro auf die DBV-Winterthur, die im Vorjahr noch nicht dem Konzern angehört hatte.

Bei der zum Oetker-Konzern gehörende Condor Versicherungsgruppe, Hamburg, sind die gebuchten Bruttobeiträge im vergangenen Jahr insgesamt um 2,3 Prozent auf 332,1 Millionen Euro zurückgegangen. Im Segment Leben war das Minus etwas größer: Dort sanken die gebuchten Bruttobeiträge um 3,9 Prozent auf 203,6 Millionen Euro, was insbesondere auf vermehrte Vertragsabläufe und deutlich verminderte Einmalbeiträge (minus 28,7 Prozent) zurückzuführen sei, teilte der Versicherer mit. Besser lief es für die bAV-Tochter: Die Optima Pensionskasse konnte die Beiträge um 3,7 Prozent auf 13,1 Millionen Euro steigern. Und auch die Condor Allgemeine Versicherungs-AG konnte die gebuchten Bruttobeiträge um 2,6 Prozent auf 91,2 Millionen Euro ausbauen. (mo/hi)

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