5. Juni 2008, 00:00
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Rente mit 67: Zeitwertkonten und bAV gefragt

Mittelständische Unternehmen stehen der Anhebung der Altersgrenze kritisch gegenüber. Um die Folgen abzufedern, wollen Betriebe verstärkt auf Zeitwertkonten-Modelle oder betriebliche Altersvorsorge (bAV) zurückgreifen, das zeigt eine Studie von HDI-Gerling, Köln.

Bis 2011 planen 28 Prozent der Mittelständler Zeitwertkonten für ihre Mitarbeiter anzubieten. Zwei Drittel der heutigen Nutzer solcher Modelle geben an, sie hätten ihre Modelle extra im Hinblick auf die längere Lebensarbeitszeit ihrer Mitarbeiter implementiert.

Etwa 61 Prozent der Betriebe, die keine Zeitwertenkonten anbieten, verweisen auf ihre arbeitnehmerfinanzierte bAV. Eine vom Betrieb finanzierte bAV wollen 17 Prozent dieser Unternehmen einführen.

Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Studie zum Thema Zeitwertkonten im Mittelstand von HDI-Gerling Leben und HDI-Gerling Pensionsmanagement in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut, Frankfurt. Befragt wurden 200 mittelständische Unternehmen mit 50 bis 1.000 Mitarbeitern. (hi)

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