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2. Mai 2008, 00:00
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Schlechtes Zeugnis für Zusatzversicherer

Private Zusatzversicherer schneiden bei der Servicequalität schlecht ab ? auch preislich gibt es große Unterschiede.

Das hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ), Hamburg, bei einer Analyse von 20 privaten Krankenversicherern ermittelt, wovon nur drei mit dem Urteil gut abschnitten. Insgesamt gingen 640 verdeckte Test-Anfragen und über 4.000 Tarifdaten in die Beurteilung ein. Dabei wurden die Tarife stationärer Zusatz, Krankentagegeld, Krankenhaustagegeld, und Pflegetagegeld untersucht.

Zahlreiche Defizite zeigten sich beim Service: Nur rund 30 Prozent der Unternehmen wurde eine gut Kompetenz bei der telefonischen Beratung bescheinigt. Jede vierte E-Mail wurde gar nicht erst beantwortet.

Das Ergebnis nach Versicherern: die Kölner Axa bot vor der Hanse Merkur, Hamburg und der HUK-Coburg den besten Service ? allein diese drei erhielten das Urteil gut. Hinsichtlich der Tarife schnitt die HUK-Coburg beim stationären Zusatz mit Einbettzimmer, Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld am besten ab. Beim stationären Zusatz mit Zweibettzimmer überzeugte die KarstadtQuelle Versicherung, Fürth, während die Düsseldorfer Victoria beim Pflegetagegeld die Spitzenposition erreichte.

Auch die Preisunterschiede sind beträchtlich: Bis zu 60 Prozent kann bei den Tarifsiegern gegenüber den teuersten Angeboten laut DISQ eingespart werden. Bemerkenswert ist, dass kein Versicherer gleichzeitig bei Service und Preis überzeugt. ?Der Versicherte muss sich entscheiden: Möchte er guten Service oder einen guten Preis ? diese Situation ist aus Kundensicht nicht akzeptabel?, so Markus Hamer, Geschäftsführer des DISQ. (mo)

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