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23. Mai 2008, 00:00
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Uniqa: Scharia-konforme Versicherungen

Als erster europäischer Anbieter bietet die Uniqa, Wien, Scharia-konforme Versicherungen in Dubai an. Die Österreicher haben zu diesem Zweck die als Joint Venture konzipierte Lebens- und Krankenversicherung Takaful Al-Emarat gegründet. Partner vor Ort, im Emirat Sharjah, ist die Al Buhaira-Versicherung, vertreten durch den Scheich Faisal Al Qassemi aus Dubai.

Kapitalanlagen nach dem islamischen Recht folgen den Leitlinien des Korans und müssen deshalb auf Zinseinkünfte verzichten, lediglich Dividenden sind erlaubt. Auch Erträge aus Glücksspielen, Werbung und Medien – ausgenommen Zeitungen – sowie Alkohol, Schweinefleisch, Pornografie, Tabak und dem Handel von Silber und Gold sind tabu.

Internationale Experten sehen vor allem die Staaten des Gulf Cooperation Council (GCC) als Kernmarkt für Versicherungsprodukte nach islamischem Recht (Takaful). Die Analysten vom Stuttgarter Unternehmensberater “Ernst & Young” haben im April 2008 den World Takaful Report 2008 veröffentlicht. Der Studie zufolge entfällt rund die Hälfte der Versicherungsbeiträge auf die GCC-Region, das Volumen hat in 2006 etwa zwei Milliarden US-Dollar erreicht.

Potenzial sieht die Uniqa besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die Krankenversicherung ist dort seit Kurzem Pflicht für alle Staatsbürger. Vor allem die 4,5 Millionen Gastarbeiter, darunter viele Top-Manager aus den westlichen Ländern, hat die Versicherung als Kunden im Blick.

Das neue österreichisch-arabische Unternehmen weist ein Grundkapital von 30,8 Millionen Euro aus. Die Uniqa ist mit 15 Prozent, Al Buhaira mit 20 Prozent beteiligt. 55 Prozent entfallen auf Aktien in Streubesitz. Den Rest halten arabische Investoren. Den Aufsichtsrat der AG bilden unter anderem Uniqa-Chef Konstantin Klien und Uniqa-Finanzvorstand Hannes Bogner. (hb)

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