7. Juli 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

GDV veröffentlicht politisches Positionspapier

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine politische Position und entsprechende Ziele in einem Positionspapier veröffentlicht. Adressat sind sowohl die künftige Bundesregierung als auch die Europäische Kommission.

?Bei der Neuordnung der europäischen Finanzmärkte muss das besondere Geschäftsmodell der Versicherer, das sich gerade in der Krise bewährt hat, ausreichend berücksichtigt werden?, so Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des GDV, anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre beim ersten EU-Versicherungsforum in Brüssel.

Die Versicherungsbranche könne ihren Beitrag leisten, um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Laut GDV stabilisieren die Versicherer die Finanzmärkte durch ihre langfristige Anlagestrategien . Die Branche nehme der Realwirtschaft Risiken ab und schaffe so Spielräume für Investitionen und Innovationen. Zudem linderten die Vorsorgeprodukte die Folgen des demografischen Wandels.

Schließlich tragen die deutschen Versicherer laut GDV eine zentrale Rolle im Bereich erneuerbare Energieträger. Denn die Versicherer übernähmen Schadens- oder finanzielle Ausfallrisiken von den Investoren. (mo)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Allianz sieht im Versicherungsmarkt Luft nach oben

Die globalen Versicherungsprämien steigen 2018 um 3,3% auf 3.655 Milliarden Euro. Dabei erweisen sich USA und Japan als Wachstumslokomotiven. Deutschland besitzt ein solides Wachstum, was aber (viel) Luft nach oben lässt. Insbesondere der Rückgang im Lebensversicherungsgeschäft ist besorgniserregend.

mehr ...

Immobilien

Verbrauchertipp: Bei Immobilienverrentung auf Unterschiede zwischen Nießbrauch und Leibrente achten

Immobilienverrentung bietet unterschiedliche Formen an. Nießbrauch und Leibrente sind dabei zu unterscheiden. Während Ersteres lebenslanges Wohnrecht umfasst, umfasst Letzteres auch das Recht zur Vermietung. Was Senioren wissen sollten.

mehr ...

Investmentfonds

Baillie Gifford: Investieren ist kein Selbstzweck

Investoren achten zu sehr auf das Verhalten anderer Marktteilnehmer, wenn sie Entscheidungen treffen. Der Erfolg bemisst sich in der Branche zunehmend danach, wie gut es gelingt, sich gegenüber den Wettbewerbern einen Vorteil zu verschaffen. Wer im Ringen um den kurzfristigen Gewinn am besten davonkommt, profitiert von Bonuszahlungen und erhält die besten Karriereaussichten – ein Fehlanreiz. Kundeninteressen ist damit nicht gedient, so das Baillie Giffords Intellectual Capital Team in ihrem Gastbeitrag.

mehr ...

Berater

Personalmarketing: Digitales Marketing besitzt Nachholbedarf

Die Studie “Arbeitgeber Mittelstand: Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung” herausgegeben von Prof. Dr. Beck von der Hochschule Koblenz, Potentialpark und TERRITORY Embrace beschäftigt sich mit Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting von mittelständischen Betrieben in Deutschland. Sie zeigt, dass mittelständische Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung erkennen und nutzen. Jedoch haben sie im Vergleich zu Großkonzernen viel aufzuholen.

mehr ...

Sachwertanlagen

„INP Deutsche Pflege Invest“: Offener Spezial-AIF erwirbt drei weitere Pflegeimmobilien

Das Immobilienportfolio des für institutionelle Investoren konzipierten offenen Spezial-AIF „INP Deutsche Pflege Invest“ ist um drei weitere Pflegeimmobilien ergänzt worden. Die INP-Gruppe, Asset Manager des Fonds, hat die Pflegeeinrichtung „Seniorensitz am Hegen“ in Hamburg-Rahlstedt, das „Haus St. Antonius“ in Kemnath (Bayern) und die „Altstadtresidenz Wernigerode“ in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) für den Fonds erworben.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...