bAV: Standard Life bietet Absolute-Return-Konzept für Pensionsfonds

Der britische Versicherer Standard Life erweitert seine Angebotspalette in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit dem Produkt Standard Life GARS Pension. Die Offerte zur Auslagerung von Pensionszusagen richtet sich speziell an Pensionsfonds.

Standard Life will mit dem Angebot seine bAV-Auswahl komplettieren. Bisher war das Unternehmen in den Durchführungswegen Direktversicherung, Unterstützungskasse und Rückdeckung von Pensionszusagen vertreten.

Allerdings ist im Rahmen des neuen Angebots nicht die Gründung eines eigenen Pensionsfonds geplant, sondern eine Kooperation mit dem Generali Deutschland Pensor Pensionsfonds. Die bAV-Tochter der Generali-Versicherungen wird die Verwaltung der Pensionsfondszusage für Standard Life übernehmen.

Das Versorgungsmodell basiert auf dem Absolute-Return-Konzept „Global Absolute Return Strategies“ (GARS), das Standard Life nach eigenen Angaben bereits seit einigen Jahren für das Management der konzerneigenen Pensionsverpflichtungen einsetzt.

Anlageziel sei es, so der Versicherer, durch sehr breite Diversifikation auch unter unterschiedlichsten Marktbedingungen mittel- bis langfristig eine Rendite von fünf Prozent über dem Geldmarktzins zu erzielen. Durch die echte Streuung auf aktuell mehr als 30 voneinander unabhängige Strategien versuche Fondsmanager Guy Stern, aktienähnliche Renditen zu erzielen, gleichzeitig aber die Kursschwankungen des Fonds vergleichsweise niedrig zu halten. (hb)


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