Anzeige
Anzeige
21. Oktober 2010, 12:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ergo mit neuer Privat-Haftpflicht am Start

Seit dem 1. Oktober bietet die Ergo Versicherung ihre neue Privat-Haftpflicht an. Als Besonderheit der Police wird die Forderungsausfalldeckung mit Gewaltopferschutz beworben.

Die Forderungsausfalldeckung kommt ins Spiel, wenn ein nicht Haftpflichtversicherter einem anderen einen Schaden zufügt, aber selbst nicht dafür aufkommen kann. Bislang blieb der Geschädigte im Zweifel auf den Kosten sitzen. Die Privat-Haftpflicht der Ergo springt in einem solchen Fall ein. Erweitert wird die Forderungsausfalldeckung um den sogenannten Gewaltopferschutz. Dieser greift, wenn Menschen vorsätzlich verletzt werden und beim Täter selbst nichts zu holen ist. Selbst wenn der Täter über eine Privat-Haftpflichtversicherung verfügt, konnte das Opfer einer Gewalttat bislang keine Leistung erwarten, da Versicherungen bei Vorsatztaten nicht zahlen. Im Rahmen der neuen Police sind solche Schäden ab sofort mitversichert.

Darüber hinaus können folgende weitere Leistungen mitversichert werden:

– Schäden bei Gefälligkeitshandlungen bis zu 5.000 Euro

– Schäden an geliehenen Gegenständen bis 5.000 Euro

– Schäden durch Schlüsselverlust bis zu 30.000 Euro

– Mietsachschäden auf Reisen

– Schäden durch den eigenen Computer (zum Beispiel unbewusstes Weiterleiten von Viren)

– Schäden durch den Betrieb einer Fotovoltaikanlage

– Beschädigung von Diagnosegeräten (vom Arzt überlassene 24-Stunden-Diagnosegeräte)

Zudem gilt die Demenzklausel. Das heißt, wenn ein Versicherungsnehmer wegen seines geistigen Zustands nicht für einen Schaden haftbar gemacht werden kann, übernimmt Ergo die entstandenen Kosten bis zu 10.000 Euro. Hinzu kommt der erweiterte Enkelschutz. Schädigen Großeltern versehentlich ihr Enkelkind, begleicht die Haftpflichtversicherung zum Beispiel die Forderungen der Sozialversicherungsträger. (te)


Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...