FPI-Unterstützungskasse mit neuen Invest-Strategien

Friends Provident International (FPI) hat zwei Vermögensverwaltungsportfolios der Hamburger Sparkasse (Haspa) und von Warburg Invest, der Kapitalanlagegesellschaft der Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO, neu in die Unterstützungskassen-Versorgung (Friends Plan Pensionvalue) aufgenommen.

Stefan Giesecke, FPB
Stefan Giesecke, FPB

Nach FPI-Angaben sind die Angebote in diesem Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung bislang einzigartig im deutschen Markt. Die Vermögensverwaltungsportfolios sind mit ihren Multi-Asset-Investmentstrategien darauf ausgerichtet, in jeder Marktphase Wertzuwächse zu erzielen und zu sichern. Die Portfolio-Manager können in schwachen Märkten in Anlagen wie Immobilien, Renten und Geldmarktpapiere investieren und die Aktienanlagen stark reduzieren. Zudem können Satelliten-Investments in die Portfolios aufgenommen werden, die das Gesamtrisiko reduzieren.

Sowohl Haspa als auch Warburg haben nach FPI-Angaben auf der Basis von Backtest-Simulationen bei vergleichbaren Modellportfolios in der Vergangenheit belegen können, dass diese in fallenden Märkten negativen Trends nicht folgen. Das Haspa-Vergleichsportfolio hat zwischen dem 1. Januar 1996 und dem 31. Dezember 2009 in Anlagezeiträumen von vier und mehr Jahren immer eine positive Rendite erzielt. Das Warburg-Modellportfolio verzeichnete von Januar 2000 bis Januar 2009 eine durchschnittliche jährliche Wertentwicklung von 10,5 Prozent.

FPI hat nun ihr komplettes Produktangebot über alle Schichten der Altersvorsorge mit diesen Vermögensverwaltungsportfolios ausgestattet. Bereits seit Oktober letzten Jahres sind die Portfolios in der Direktversicherung, Basis- und Privatrente zu haben. Der britische Versicherer verfolgt damit das Ziel, den Kunden in Zeiten stark volatiler Märkte die Möglichkeit zu geben, ihre Investmententscheidung unabhängig von der Kapitalanlage eines Versicherers frei zu gestalten und dabei auf die Expertise renommierter Vermögensverwalter vertrauen zu können.

„Mit den Portfolios von Haspa und Warburg bieten wir in der Unterstützungskassen-Versorgung eine chancenreiche Alternative zur klassischen Rentenversicherung, die über die Verzinsung im Deckungsstock in absehbarer Zeit lediglich geringe Erträge erwarten lässt. Wir beobachten, dass angesichts des volatilen Marktes ehemals bewährte Strategien wie ‚buy and hold‘ überholt zu sein scheinen“, kommentiert Stefan Giesecke, Vorstand der FPI-Tochter FPB. Neue Lösungen wie diese investmentorientierte Unterstützungskasse seien gefragt. (te)

Foto: FPB

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