2. Juli 2010, 17:58
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Münchener Verein mit neuer Pflegeabsicherung

Mit der Deutschen Privat Pflege stellt der Münchener Verein sein Produktportfolio im Bereich der Pflegeabsicherung auf eine neue Grundlage. Dem Versicherer zufolge droht der gesetzlichen Pflegekasse bereits in zwei Jahren ein Defizit von circa 300 Millionen Euro. Eine private Pflegeabsicherung werde daher immer wichtiger.

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Dr. Rainer Reitzler, Münchener Verein

Der Münchener Verein bietet einen modularen Baukasten von Tarifkomponenten, dessen Einzelteile sich nach den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden zusammenstellen lassen. Der Berater werde somit in die Lage versetzt, exakt das Produkt anbieten kann, das er im Rahmen seiner Analyse ermittelt hat. Der Kunde hingegen habe die Sicherheit, nur das versichert zu haben, was er wirklich braucht.

So ist es innerhalb des Produkts möglich, das Pflegetagegeld pro Pflegestufe in unterschiedlicher Höhe abzuschließen und auf Pflegestufe 1 oder Pflegestufe 1 und 2 gänzlich zu verzichten. Weiter kann frei entschieden werden, ob das Pflegetagegeld für ambulante und stationäre Pflege oder nur für stationäre Pflege gezahlt wird. Der Verzicht auf ambulante Pflege senkt den Beitrag. Für den Pflegefall kann auch eine Beitragsbefreiung vereinbart werden und der Zeitpunkt, zu dem diese einsetzt. Die finanzielle Absicherung bei mittelschwerer Demenz und für die Kosten eines Miet-Hausnotrufs können ebenfalls eingeschlossen werden. Weitere Charakteristika sind eine Dynamik, der Verzicht auf ein Höchstaufnahmealter sowie eine Pflegeplatzgarantie.

Ändert sich durch eine Reform die Situation in der Pflegeversicherung, haben Kunden aufgrund einer Umstellungsoption die Möglichkeit, in ein neu entwickeltes Produkt zu wechseln – ohne Wartezeit und ohne Gesundheitsprüfung.

Der Versicherer aus München erwartet sich mit diesem Produkt eigenen Aussagen zufolge eine deutliche Belebung des Neugeschäfts und eine verstärkte Sensibilisierung für dieses Thema in der täglichen Beratungspraxis. (te)

Foto: Münchener Verein

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