Studie: Makler-Extranets der Versicherer noch mit Luft nach oben

Arbeiten Makler im Extranet der Versicherungsunternehmen, so ist es für 60,5 Prozent sehr wichtig, Einsicht in die Schadeninformationen zu erhalten. Allerdings ist es offenbar so, dass die tatsächliche Situation weit von diesem Bedarf entfernt ist. Nur 4,3 Prozent der Makler sind mit der derzeitigen Situation sehr zufrieden.

Luft nach obenIn einer Neuauflage ihrer Studie DVB-Makler-Audit 2010 hat die deutsche-versicherungsboerse.de die technische Kommunikation zwischen Versicherungsunternehmen und Makler unter die Lupe genommen. Dazu wurden rund 500 Versicherungsmakler befragt. Zudem wurden 35 Makler-Extranets ausgewertet. Im Fokus der Studie stand die Nutzung von jetzigen und zukünftigen technischen Angeboten der Versicherungsunternehmen durch den Makler.

Makler arbeiten lieber mit Tarifrechnern im Extranet

Die Makler wurden gefragt, ob sie lieber die Tarifrechner im Extranet eines Versicherers benutzen oder vorzugsweise mit der Tarifierungssoftware lokal arbeiten möchten (Installation der Software auf ihrem PC). Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt einen Tarifrechner im Extranet, ein Drittel arbeitet lokal. Hier zeige sich der Studie zufolge der Wunsch, nicht mehr die Programme lokal installieren zu müssen, da dies häufig zu Problemen führt.

Ein weiteres Ergebnis: Es gibt einen allgemeinen Trend zu Smartphones, Blackberrys und PDAs. Zur Abfrage von Informationen aus Makler-Extranets der Versicherer finden sie allerdings kaum Anwendung. Das haben bislang nur vier Prozent der Befragten versucht.

Für die technischen Rahmenbedingungen, den Nutzen für die Anwender und inhaltliche Angebote der Extranets verteilten die Makler Schulnoten. Im Gesamtergebnis steht die VHV (1,7) ganz oben auf dem Siegertreppchen, gefolgt von der InterRisk (1,8) und der Haftpflichtkasse Darmstadt (1,9). (ks)

Foto: Shutterstock

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