7. Januar 2010, 10:39
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Versicherungsratings: Hinweise vom Profi

Das Angebot an Versicherern auf dem deutschen Markt ist breit gestreut, die Zahl der Produkte schier unüberschaubar. Ratings können Endverbrauchern und Vermittlern bei der Suche nach der richtigen Offerte helfen. Wer sind die wichtigsten Player und wie arbeiten sie?

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Text: Mathias Ohanian

Bis Mitte der 1990er-Jahre spielten Ratings auf dem deutschen Versicherungsmarkt kaum eine Rolle. Die Branche war reguliert, Produkte und Vertragsbedingungen unterschieden sich kaum. Erst 1994 änderte sich das Umfeld: Die Deregulierung setzte ein und mit ihr wurde die Einheitlichkeit der Produkte aufgehoben. Ein ausgeprägter  Wettbewerb bezüglich der Ausgestaltung des Versicherungsschutzes war die Folge und die neuen Produkte wurden immer heterogener.

Unternehmen und Produkte

Wer heute in diesem Dschungel an Offerten den Überblick behalten will, ist gut beraten, sich Hilfe bei den Profis  zu holen. Dabei ist zu unterscheiden, ob das betrachtete Rating die Versicherungsgesellschaft selbst oder ein von ihr angebotenes Produkt beurteilt. Je nach Art wird zwischen einem Unternehmens- und einem Produktrating unterschieden.

Allgemein gilt: Ein reines Unternehmensrating sagt noch nichts über die Qualität der angebotenen Produkte aus. Anders herum kann auch ein Produktrating keine Rückschlüsse auf die finanzielle Lage eines Versicherers geben. Bei der Entscheidung für ein angebotenes Produkt sollten daher immer sowohl die wirtschaftliche Situation des Unternehmens als auch die spezielle Beurteilung der Offerte berücksichtigt werden.

Fitch, Moody´s und S&P dominieren international

Die weltweit bekanntesten Analysehäuser sind die drei international tätigen Agenturen Fitch Ratings, Moody’s und Standard & Poor’s. Allesamt haben sie ihren Ursprung in den USA und heute ihren Sitz in New York. Fitch hat zudem eine Zentrale in London.

 in Versicherungsratings: Hinweise vom Profi

Seite 2: Warum Geschäftsberichte oftmals nicht ausreichen

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