Anzeige
13. September 2011, 11:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bürger beschäftigen sich mehr mit Altersvorsorge – Sicherheit immer wichtiger

Die Deutschen setzen sich wieder etwas stärker mit dem Thema Altersvorsorge auseinander. Für mehr als die Hälfte hat das Thema Sicherheit dabei oberste Priorität. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der Heidelberger Lebensversicherung AG hervor.

HLE Thomas-Bahr-Portraet-127x150 in Bürger beschäftigen sich mehr mit Altersvorsorge - Sicherheit immer wichtiger

Thomas Bahr, Heidelberger Leben

Während in der Befragung des letzten Jahres noch 32,1 Prozent angegeben hatten, sich bereits mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt zu haben, sind es 2011 bereits 36 Prozent. Die Zahl derjenigen, die sich mit dem Thema bislang nicht beschäftigt haben, ist demnach von 34,4 Prozent auf 29 Prozent gesunken. 29,3 Prozent geben laut der Umfrage an, sich zumindest teilweise damit beschäftigt zu haben (plus 0,4 Prozentpunkte).

“Der Ergebnistrend ist positiv. Er zeigt, dass die Bevölkerung die Notwendigkeit privater Vorsorge vermehrt erkennt”, kommentiert Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben, die Ergebnisse. Allerdings sei die Zahl derer, die sich noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, mit fast 30 Prozent nach wie vor zu groß, so Bahr. Dort sieht er den Ansatzpunkt für den Vertrieb: “Finanzdienstleister müssen ihre Bemühungen weiter intensivieren, um noch mehr Bürger rund um ihre private Vorsorge zu sensibilisieren.”

Gleichzeitig zeige sich, dass die aktuelle Schuldenkrise zahlreicher Staaten die Befragten nicht kalt lasse, so der Vorstandschef weiter. Denn die Bedeutung von Sicherheit steigt. 58,5 Prozent der Befragten geben an, dass Sicherheit bei der Anlage ihrer Altersvorsorge an oberster Stelle steht – rund vier Prozentpunkte mehr als 2010. Eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Renditechancen präferieren 27,6 Prozent (plus 2,3 Prozentpunkte). Dass Renditechancen in der Anlage der Altersvorsorge an erster Stelle stehen, meinten lediglich 1,5 Prozent – ein Ergebnis, das Bahr mit Skepsis sieht: “Sicherheitsorientierte Anlagen allein reichen häufig nicht aus, um genügend Kapital für die Haltung des Lebensstandards im Alter aufzubauen.”

Bei der Frage, wieviel Geld für einen angemessenen Lebensstandard im Alter zur Seite gelegt werden müsse, sind die Befragten unschlüssig. Mehr als jeder Dritte (37,7 Prozent, plus 1,8 Prozentpunkte) traut sich keine Einschätzung zu. Nach einer aktuellen Einschätzung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge sollten im Schnitt etwa fünf bis zehn Prozent des Bruttoeinkommens in die Altersvorsorge investiert werden. Das entspricht bei einem durchschnittlich verdienenden Angestellten (etwa 3.000 Euro, Quelle: Statista 2011) in etwa acht bis 15 Prozent des Nettoeinkommens. 20,4 Prozent der Befragten sagen in Bezug auf die Sparquote, lediglich fünf bis zehn Prozent zurücklegen zu müssen, 25,8 Prozent geben an, dass es elf bis 20 Prozent sein sollten.

Die repräsentative Umfrage wurde im Juli 2011 unter 1.068 Bürgern durchgeführt. (te)

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Munich Re: Finanzvorstand Jörg Schneider übergibt an Christoph Jurecka

Nach mehr als 18 Jahren im Vorstand scheidet der bisherige Finanzvorstand der Munich Re,  Dr. Jörg Schneider, nach Vollendung des 60. Lebensjahres auf eigenen Wunsch am 31. Dezember aus dem Vorstand von Munich Re aus. Der Betriebswirt und promovierte Jurist ist der am längsten amtierende Chief Financial Officer (CFO) sowohl im deutschen Börsenindex Dax 30 als auch unter den großen europäischen Versicherungsunternehmen.

mehr ...

Immobilien

EPX: Neue und bestehende Häuser verteuern sich parallel

Im Juni sind die durchschnittlichen Preise für private Wohnimmobilien in Deutschland in allen Segmenten angestiegen. Das zeigt der aktuelle Hauspreis-Index EPX von Europace. Das Bundesamt für Statistik vermeldet derweil Anstiege und Rückgänge bei der Erteilung von Baugenehmigungen.

mehr ...

Investmentfonds

Chancen im IT-Sektor

Die US-Wirtschaft wäre ohne den IT-Sektor bedeutungslos. Der Sektor hat den US-Aktienmarkt getrieben und macht mehr als ein Viertel des Marktes aus. Welche Gründe noch dafür sprechen, in Technologietitel aus den USA zu investieren: Gastbeitrag von Tine Choi, Danske Invest.

mehr ...

Berater

Roboadvisor in der Anlageberatung – Sie werden immer besser

Robo-Advisor von Fintech-Unternehmen oder Banken sollen die Anlageberatung beleben und Privatkunden eine komfortable Hilfe bei der Geldanlage bieten. Wie gut die digitalen Helfer sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das im Auftrag des Nachrichtensenders n-t 17 Robo-Advisor-Lösungen von 15 Anbietern unter die Lupe genommen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse warnt erneut vor “Lockangebot”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG entrüstet sich erneut über ein Angebot, wonach den Anlegern der Kauf ihrer Fondsanteile weit unter dem Zweitmarktkurs angeboten wird. In diesem Fall ist die Diskrepanz besonders groß.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...