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10. März 2011, 15:52
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Standard Life Deutschland: Neugeschäft stagniert

Der Versicherer Standard Life Deutschland verzeichnet für das Geschäftsjahr 2010 ein Neugeschäft nach APE (Annual Premium Equivalent: umfasst die laufenden Beiträge plus zehn Prozent der Einmalbeiträge) von 59,7 Millionen Euro und liegt damit leicht unter Vorjahresniveau (2009: 60,6 Millionen Euro). Die Netto-Prämien-Zuflüsse blieben stabil.

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Bertram Valentin

Nach 783 Millionen Euro in 2009 lagen diese im Jahr 2010 nahezu unverändert bei 776 Millionen Euro. Besonders positiv entwickelte sich das Einmalbeitragsgeschäft, das gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 38,5 Prozent auf 47,1 Millionen Euro anstieg (2009: 34,0 Millionen Euro). Deutliche Zuwächse gab es bei den Zuzahlungen in bestehende Verträge, die um 35,9 Prozent auf 24,6 Millionen Euro (2009: 18,1 Millionen Euro) anstiegen.

Eine weiterhin große Bedeutung nimmt für das Unternehmen die staatlich geförderte Altersvorsorge ein. Im Segment der Rürup-Rente wurde ein APE von 8,4 Millionen Euro erzielt (2009: acht Millionen Euro). Besonders positiv entwickelten sich auch hier die Zuzahlungen, über die das Unternehmen insgesamt 17,2 Millionen Euro einnehmen und damit den Vorjahreswert um 32,3 Prozent steigern konnte.

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) steuerte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein APE von 12,1 Millionen Euro zum deutschen Neugeschäft bei und erzielte einen Neugeschäftsanteil in Höhe von knapp 23 Prozent. Seit Jahren zählt der Bereich der betrieblichen Altersversorgung zu einem der Kompetenzfelder des Standard-Life-Konzerns und spielt auch für das deutsche Geschäft eine strategisch wichtige Rolle.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen nach eigener Einschätzung entscheidende Grundlagen für das weitere Wachstum gelegt: „Mit der Einführung einer speziellen Lösung für Pensionsfonds haben wir die letzte Lücke in unserem bAV-Angebot geschlossen. Als Vollanbieter sind wir in der Lage, in allen maßgeblichen Durchführungswegen Lösungen nach den individuellen Ansprüchen der Unternehmen zu realisieren“, sagt Bertram Valentin, Managing Director von Standard Life Deutschland.

Foto: Standard Life

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1 Kommentar

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