Umfrage: Makler fordern mehr Kostentransparenz

kostentransparenz kein durchblick

Wenn es um die Kosten von Vorsorge- und Geldanlageprodukten geht, vertrauen Kunden meist auf Finanz- und Versicherungsmakler. Für Makler ist der Kostenvergleich deshalb von großer Bedeutung. Das aktuell gegebene Transparenzniveau genügt diesen Ansprüchen jedoch nicht.

Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der vierteljährlich erhobenen Studie „Makler-Absatzbarometer“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts You Gov Psychonomics. Für die Studie werden bundesweit mehr als 200 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzmakler aus mittleren und kleinen Maklerbüros ausführlich zu den aktuellen und zukünftigen Marktentwicklungen befragt.

Dem aktuellen Studien-Vertiefungsthema „Kosten- und Renditetransparenz“ zufolge achten Kunden nach den Erfahrungen der befragten Finanz- und Versicherungsmakler in Beratungsgesprächen vor allem auf die Flexibilität und das Risiko von Vorsorge- und Geldanlageprodukten. Die Kosten stehen nur selten im Fokus. Hier wird auf den Sachverstand des Maklers vertraut.

Diesen ist eine transparente Darstellung der Kosten und Renditen solcher Produkte besonders wichtig, beispielsweise durch Produktinformationsblätter. Das derzeitige Transparenzniveau hält die Mehrheit der befragten Makler allerdings für ungenügend – insbesondere bei Lebens- und Rentenversicherungsprodukten. Von den Versicherern fordern sie daher mehr Offenheit und den Ausschluss versteckter Kosten, sowie einheitliche Regelungen. (hb)

Foto: Shutterstock

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