12. September 2011, 13:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vertriebsunterstützung: Was Maklerpools bieten müssen

Obwohl Maklern ihre Unabhängigkeit sehr wichtig ist, veranlassen die gestiegenen Anforderungen im Vertriebsalltag immer mehr von ihnen, sich Maklerpools anzuschließen. Das zeigt eine Umfrage, die auch der Frage nachgeht, welche Unterstützung sich Makler konkret wünschen.

Support-127x150 in Vertriebsunterstützung: Was Maklerpools bieten müssen

Die diesjährige “Maklertrendstudie” im Auftrag der DRMM Maklermanagement zeigt, dass Unabhängigkeit in der Szene groß geschrieben wird. 95 Prozent der etwa 300 von der Beratungsgesellschaft Towers Watson befragten Vermittler betonen, unabhängig bleiben zu wollen – das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

Dennoch bleibt der Trend zum Maklerpool ungebrochen. Zwei Drittel der Befragten gaben an, sich einem oder mehreren Pools angeschlossen zu haben. Im Vorjahr waren es lediglich 52 Prozent.

Der Grund für diesen Anstieg: Die Makler sehen sich von Gesetzgeber und Politik immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. 78 Prozent meinen, dass ständige Änderungen in der Gesetzgebung ihren Vertriebsalltag erschweren.

Jeder Zweite klagt, dass Altersvorsorgeprodukte immer komplexer werden und 30 Prozent tun sich schwer, die Risikoneigung ihrer Kunden zu ermitteln. Jeder vierte Makler begreift es als “Herausforderung”, geeignete Produktauswahlkriterien zu ermitteln.

Abhilfe versprechen sich die Vermittler von Maklerpools. Doch welche Art der Unterstützung erwarten sie konkret?

An erster Stelle stehen laut Studie klare interne Strukturen und Zuständigkeiten in den Gesellschaften (95 Prozent), gefolgt von Beratungssoftware (85 Prozent), neutralen Seminaren und Experten-Hotlines (jeweils 82 Prozent). Zudem wünschen sich die Makler neutrales Material für die Kundenbetreuung (79 Prozent), Unterstützung bei der Bestandsbetreuung (71 Prozent) und Stornovorbeugung (68 Prozent) sowie einfache Verkaufskonzepte (62 Prozent).

“Der hohe Zuspruch der Makler für die verschiedenen Arten der Vertriebsunterstützung zeigt uns, welche zentrale Rolle der Service im Maklermarkt spielt. Makler schauen daher auch ganz genau hin, mit wem sie eine Vereinbarung eingehen”, sagt DRMM-Vorstand Helmut Kriegel. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

BRSG: Wie der Vertrieb seine Rolle stärker nutzen kann

Seit über einem Jahr setzt das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) Anreize für den Vertrieb, das Thema betriebliche Altersvorsorge (bAV) zu forcieren. Doch wie ist es um die Ausrichtung des Vertriebs bestellt? Ein Kommentar von Dr. Matthias Wald, Leiter Vertrieb bei Swiss Life Deutschland.

mehr ...

Immobilien

Neue Strategien fürs Energiesparen

32 Prozent der Heizungen in deutschen Kellern sind 20 Jahre oder älter. Sie verursachen höhere Heizkosten und stoßen mehr CO2 aus als moderne Geräte. Steigende Energiepreise sorgen seit Jahren für Frust bei Immobilienbesitzern. Doch der Staat unterstützt energetische Sanierungen mit Fördermitteln. Höchste Zeit, veraltete Anlagen zu ersetzen oder zu modernisieren.

mehr ...

Investmentfonds

NordLB: Finanzspritze verzögert sich – Umsetzung erst im 4. Quartal

Die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) mit einer vereinbarten Milliarden-Finanzspritze verzögert sich. Wie das Institut am Donnerstagabend in Hannover mitteilte, kann die bisher für das 3. Quartal geplante Umsetzung der Kapitalmaßnahmen erst im 4. Quartal dieses Jahres erfolgen.

mehr ...

Berater

Neuer Trend mit Potenzial: Design Thinking hilft Unternehmen, effizienter zu arbeiten

Die Entwicklung von neuen Ideen, Konzepten und Produkten gehört zu einem der schwersten Arbeitsprozesse. Auf Knopfdruck kreativ und innovativ zu sein, gelingt den wenigsten Menschen. Die Agile Coaches und Unternehmensberater des Darmstädter Unternehmens 4craft packen das Problem an der Wurzel: Für alle, egal ob Angestellten, Produktentwickler oder Führungskräfte, die in der Entwicklung neuer Produkte auf Granit beißen, bieten sie Workshops in Design Thinking an.

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

Gesetzlicher Unfallschutz greift auch bei Probearbeit

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt auch an Probearbeitstagen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel von Dienstag hervor.

mehr ...