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31. Mai 2012, 13:18
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Gewerbe- und Industriegeschäft lässt Ergo Versicherung wachsen

Der Kompositspezialist Ergo Versicherung aus Düsseldorf konnte die Bruttobeitragseinnahmen 2011 um 2,6 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro steigern. Das Unternehmen der Ergo-Gruppe, das früher Victoria hieß, legte vor allem in der Gewerbe-, Industrie- und Kfz-Sparte zu.

Christian Diedrich, Ergo Versicherung

Christian Diedrich, Ergo

Allen voran in der Transport- und Luftfahrtversicherung konnte das Unternehmen mit einem Plus von 19,3 Prozent stark zulegen (siehe Grafik).

In der Kfz-Haftpflichtversicherung wurde eine Beitragssteigerung um 3,4 Prozent erzielt, in den sonstigen Kraftfahrtversicherungen stiegen die Beitragseinnahmen um 4,6 Prozent. Zurückzuführen sei diese Steigerung laut Ergo vor allem auf die Vollkaskoversicherung und die erfolgreichen Kooperationen mit BMW und Harley Davidson.

In der Risikounfallversicherung habe man, trotz eines spürbar härter werdenden Marktes, die führende Marktposition behaupten können. Des weiteren erhöhten sich in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung die Beitragseinnahmen um 7,1 Prozent. Als Marktneuheit wurde 2011 die Gegenstandsversicherung, der Vollkaskoschutz für den Lieblingsgegenstand, eingeführt, teilte der Versicherer mit.

Die Schaden-/Kostenquote (netto) liegt laut Ergo bei 94,3 Prozent. „Damit liegt die Schaden-/Kostenquote erneut deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 99 Prozent. Vor dem Hintergrund zahlreicher Naturereignisse ist dies ein erfreuliches Ergebnis. Dazu haben vor allem das hervorragende Schadenmanagement und der Einsatz unserer Soforthelfer beigetragen“, erklärt Christian Diedrich, Vorstandsvorsitzender der Ergo Versicherung.

Einen massiven Rückgang musste die Ergo Versicherung beim Kapitalanlageergebnis und beim Gewinn verbuchen: Das Kapitalanlageergebnis belief sich 2011 auf 187 Millionen – ein Rückgang um 62 Prozent von ehemals 496 Millionen Euro. Im Vorjahr war als Sondereffekt der Verkauf der D.A.S. Versicherung innerhalb der Ergo Versicherungsgruppe zum Tragen gekommen. Dieser habe das Ergebnis stark positiv beeinflusst (232 Millionen Euro). Neben diesem Sondereffekt hätten sich die Turbulenzen in Folge der Staatsschuldenkrise im Euroraum auf das Ergebnis ausgewirkt, teilte der Versicherer zur Begründung mit.

Insgesamt führte die Ergo Versicherung im Jahr 2011 einen Nettogewinn in Höhe von 150 Millionen Euro an die Muttergesellschaft Ergo Versicherungsgruppe AG ab – ein Minus um 68 Prozent von 464 Millionen Euro in 2010. (lk)

Spalten von links nach rechts: 2011, 2010, Veränderung zum Vorjahr

Christian Diedrich, Ergo Versicherung

Foto und Grafik: Ergo Versicherung


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