3. Juli 2012, 15:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Helvetia: Komposit komplett neu

Unter dem Namen PrivateLine hat der Schweizer Versicherer Helvetia seine Komposit-Produktpalette gänzlich neu gestaltet. Seit 1. Juli sind Haftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude- und private Unfallversicherungen in einer Basis- und einer Komfort-Variante erhältlich, teilt das Unternehmen mit.

Dr. Moritz Finkelnburg, Helvetia

Dr. Moritz Finkelnburg, Helvetia

Alle PrivateLine-Produkte zeichnen sich in der Komfort-Variante durch eine kostenlose „Update-Garantie“ aus, erklärt die Helvetia. Diese soll sicherstellen, dass bestehende Verträge stets an die verbesserten Bedingungen angepasst werden.

Bei allen PrivateLine-Versicherungen könne zudem der „Baustein ARAG JuraTel“ in Kooperation mit dem Rechtsschutzversicherer Arag hinzugewählt werden. Darin enthalten sei beispielsweise eine telefonische Erstberatung durch zugelassene Rechtsanwälte in allen Rechtsangelegenheiten, heißt es.

Ebenfalls für alle Tarife gilt, dass sich die Prämienzahlung bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit um bis zu zwölf Monate aussetzen lasse. Wer mehrere Verträge bei der Helvetia abschließt, soll zudem bis zu 15 Prozent Rabatt auf die Versicherungsprämie erhalten.

Weitere Neuerungen in den jeweiligen Helvetia-Sparten im Überblick:

Bei der Hausratversicherung verzichtet die Helvetia auf Leistungskürzungen bei grober Fahrlässigkeit. Ab sofort sollen Seng- und Schmorschäden zum Neuwert mitversichert sein. Der „Baustein Unterwegs“ soll den Besitz auch außerhalb der eigenen vier Wände versichern.

In der Privat-Haftpflichtversicherung sind Sach-, Personen- und Vermögensschäden pauschal bis 15 Millionen Euro versichert, mit dem „Baustein Plus“ kann die Versicherungssumme auf 50 Millionen erhöht werden. Zudem sind ab sofort Schäden bis 100.000 Euro durch Kinder und Enkelkinder bis sieben Jahre mitversichert, die für ihre Taten noch nicht verantwortlich gemacht werden können (Deliktunfähigkeit). So genannte Gefälligkeitshandlungen – etwa bei Umzugshilfe – sind jetzt im Leistungskatalog ebenso enthalten wie Schäden bei Verlust fremder Schlüssel bis 100.000 Euro.

Neu in der Unfall-Versicherung ist der „Reha-Manager“. Ab einem Krankenhausaufenthalt von mindestens zehn Tagen oder einem Invaliditätsgrad von mindestens 20 Prozent soll der Reha-Experte der Helvetia alle medizinischen, beruflichen und pflegerischen Fragen beantworten helfen. Erstmals eingeschlossen sind auch Schäden durch so genannte Eigenbewegungen, wie etwa Bänderrisse durch Umknicken beim Fußball-Spielen, erklären die Schweizer.

Neu in der Wohngebäudeversicherung ist, dass laut Helvetia ab sofort auch der Mietausfall versichert ist, wenn das Gebäude gewerblich genutzt wurde. Der Baustein „Rohr Plus“ biete weitreichende Deckung, da Ableitungsrohre auf dem Grundstück ebenso versichert sind wie solche außerhalb des Grundstückes.

„Mit der PrivateLine bieten wir unseren Kunden modernste Versicherungslösungen, die genau ihren Bedarf treffen“, sagt Helvetia-Vorstand Dr. Moritz Finkelnburg. So hätten Kunden die Sicherheit, keine Leistungen bezahlen zu müssen, die sie nicht bräuchten. Außerdem sinke die Gefahr, wichtige Leistungen aus Versehen nicht abgedeckt zu haben. (lk)

Foto: Helvetia

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Was tun, wenn die Versicherung nicht zahlt?

Fliegende Dachziegel, umkippende Bäume, vollgelaufene Keller – wer vernünftig ist, der sichert sein Heim gegen solche Schäden ab. Doch was tut man, wenn die Versicherung sich weigert zu zahlen?

mehr ...

Immobilien

Immobilien-Enteignung: Verfassungsrechtlich äußerst bedenklich

Auf dem diesjährigen Branchenevent Quo vadis in Berlin gab es ein Thema, das viele Gespräche dominierte: Wie wahrscheinlich ist das Szenario einer Enteignung von Wohnungsunternehmen?

mehr ...

Investmentfonds

Kryptowährungen: Der Optimismus kehrt zurück

Seit Tagen steigen die Preise von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ripple. Doch der Bär wird die Märkte nicht so schnell verlassen und Anleger sollten vorsichtig bleiben. Dazu rät Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei Etoro in seinem Kommentar:

mehr ...

Berater

Deutsche Finance bündelt Haftungsdach und 34f-Vertrieb

Der Asset Manager Deutsche Finance Group führt die bestehenden Vertriebs-Tochtergesellschaften Deutsche Finance Consulting und Deutsche Finance Advisors unter der Deutsche Finance Solution als Kompetenzplattform zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Negativzins-Kredite purzeln: Rekordzahl erreicht

Das Kreditportal Smava war seit 2017 der erste Anbieter Deutschlands, der einen negativen Zinssatz für Ratenkredite anbot, mittlerweile führen sie Negativzins- Kredite mit Zinssätzen mit bis zu minus fünf Prozent an. Doch jetzt weiteten sie diesen erneut um das Doppelte aus. Erstmalig in Deutschland können Kreditnehmer nun einen Jahreszinssatz von minus zehn Prozent einfordern.

mehr ...

Recht

Grundsatzurteil: Urlaub verfällt nicht automatisch

Wer seinen Urlaub nicht beantragt, muss nicht automatisch damit rechnen, dass er verfällt. Eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts nimmt stattdessen Arbeitgeber stärker in die Verantwortung.

mehr ...