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23. Juli 2014, 11:21
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LV-Reform setzt bAV unter Druck

Das neue Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) kann zu geringeren Erträgen in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) führen. Dies ergab eine Markteinschätzung des bAV-Dienstleisters Aon Hewitt.

bAV durch Lebensversicherungsreformgesetz staerker unter Druck

Thorsten Teichmann: “Einige Anbieter arbeiten bereits mit Produkten mit eingeschränkten Garantiezusagen, die dafür höhere Renditen versprechen. Der Trend wird sich sicher verstärken.”

Dennoch bleibe die Lebensversicherung eine leistungsfähige Basis für die Betriebsrente, sagt Thorsten Teichmann, Geschäftsführer Pensions Insurance Broker bei Aon Hewitt in Hamburg.

Gesamtleistungen für klassische Deckungsstocktarife gehen zurück

Die Absenkung des Garantiezinses für Neuverträge zum 1. Januar 2015 von 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent wird laut Teichmann dazu führen, dass die Gesamtleistungen für klassische Deckungsstocktarife – trotz zu erwartender Verbesserung der Kostenstruktur – zurück gehen. Doch müsse man diese Aussicht im Vergleich zu anderen sicheren Anlageprodukten bewerten, sagt der bAV-Experte und gibt zu bedenken: “Wo erhält der Verbraucher noch höhere Zinsen bei gleichwertig sicherer Anlage?”.

Die verbesserte Kostentransparenz, die Versicherer aufgrund der Gesetzesänderung schaffen müssten, so Teichmann weiter, spiele den Arbeitgebern in die Hände. “Sie können jetzt ganz genau vergleichen, wie viel Leistung sie für ihr Geld tatsächlich bekommen.” Es kommt mehr denn je darauf an, betont der Aon Hewitt-Manager, die richtigen Entscheidungen zu treffen, “wie beispielsweise die Nutzung von Sondertarifen oder die gezielte Auswahl der benötigten Garantien”.

Teichmann: Unternehmen sollten analysieren, welche Garantien benötigt werden

Unternehmen sollten genau analysieren, welche Garantien sie überhaupt benötigen und Versicherer und Produkte gezielt nach ihrer Risiko- und Bedürfnisstruktur auswählen, lautet der Rat des Experten. So ließen sich nicht nur Kosten im Bezug auf Leistung optimieren, sondern auch ein attraktives Instrument trotz Niedrigzinssituation gestalten.

“Einige Anbieter arbeiten bereits mit Produkten mit eingeschränkten Garantiezusagen, die dafür höhere Renditen versprechen. Der Trend wird sich sicher verstärken”, glaubt Teichmann.

Seite zwei: “Das Beste aus den neuen Rahmenbedingungen machen”

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1 Kommentar

  1. Vollkommen richtig! Jeder Arbeitgeber sollte im Rahmen seines CSR, Corporate Social Responsibility, diese Beratung von einem „CSRFinanzMentor“ in Verbindung mit einem VERMÖGENSPASS, zum Preis von z.B. 500 € pro Mitarbeiter, sozial-/ lohnsteuerfrei im Rahmen von 1.080 € anbieten, wie im eBook zum VERMÖGENSPASS beschrieben.
    Frank L. Braun
    Privater Finanzplaner DIN ISO 22222

    Kommentar von Frank L. Braun — 5. September 2014 @ 12:07

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