Anzeige
Anzeige
18. März 2014, 10:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BU: Ohne Berater läuft nichts

Die persönliche Beratung ist in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht wegzudenken. Das Internet erweist sich hingegen oftmals als Abschluss-Hemmer. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Kölner Marktforschungsinstituts Heute und Morgen.

Dr. Michaela Brocke, Heute und Morgen

Dr. Michaela Brocke, Heute und Morgen: “Viele Versicherer können ihre zentralen Kontaktpunkte beziehungsweise den gesamten Prozess vom ersten Impuls bis hin zum Abschluss noch deutlich optimieren.”

Wenn sich Menschen mit dem Thema BU beschäftigen, gehe dies zumeist zurück auf “Impulse aus dem unmittelbaren sozialen Umfeld” sowie “Veränderungen der eigenen Lebenssituation”, teilen die Marktforscher mit. Lediglich in einem Viertel der Fälle gebe der Berater den direkten Anstoß für den BU-Abschluss.

Preis steht bei Wechsel des BU-Anbieters im Vordergrund

Versicherte, die sich erneut mit der BU beschäftigen, um ihren Anbieter zu wechseln, streben zumeist eine günstigere Police an. Dabei steigt die Wahrscheinlichkeit eines Anbieterwechsels, wenn der Kunde den Eindruck gewinnt, fair, objektiv und individuell beraten zu werden.

Die am häufigsten genutzten Informationsquellen zur BU sind die persönliche Beratung (64 Prozent) sowie Recherchen im Internet (57 Prozent). Unter den genutzten Vergleichsportalen liegt demnach Check24 deulich vorn. Aber auch FinanceScout24, Verivox und Versicherungen.de werden häufiger eingesetzt, heißt es.

Darüber hinaus kontaktiert jeder vierte BU-Abschlussinteressierte, der eine persönliche Beratung sucht, im Rahmen der Informationsphase einen – oft über das soziale Umfeld vermittelten – Berater, zu dem zuvor noch kein Kontakt bestand. In letzterem Fall finde dabei deutlich häufiger ein BU-Abschluss oder BU-Wechsel statt, erklärt Heute und Morgen.

Internet hat kaum Bedeutung bei BU-Abschluss

Hingegen erweist sich das Internet laut der Studie sowohl in der Such- als auch in der Entscheidungsphase “nicht selten als Abschluss- beziehungsweise Wechsel-Hemmer”. Dies gelte zumindest dann, wenn “zentrale Anschlussprozesse” in Form weiterführender sozialer und unmittelbar beratender “Orientierungs- und Austauschprozesse” fehlten. “Die beratende Einbettung des gesamten Informationsprozesses bleibt bei der BU eindeutig der Königsweg”, so die Marktforscher.

80 Prozent der Abschluss- beziehungsweise Wechselinteressierten, die eine BU abschließen oder einen Anbieter-Wechsel vollziehen, schließen am Ende persönlich über einen Berater ab; weitere fünf Prozent telefonisch. Vergleichsrechnerportale nutzen in der Abschlussphase hingegen nur sehr wenige, heißt es.

Seite zwei: Vier von zehn Kunden entscheiden sich in der ersten Woche

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...