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26. September 2014, 15:22
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GDV will sich vom Fachverband-Image lösen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) will verbraucherfreundlicher werden. Ein grundlegend überarbeiter Onlinebereich für Verbraucher soll dazu beitragen, sich vom Image eines reinen Fachverbandes zu lösen und das Ansehen der Versicherungswirtschaft in der Bevölkerung zu verbessern.

GDV will sich vom Fachverband-Image lösen

In der Darstellung setzt der GDV vor allem auf Schaubilder, Tabellen und Podcasts, die – im wahrsten Sinne des Wortes – für sich sprechen sollen.

Im neu gestalteten Onlinebereich “Versicherungen” sollen Verbraucher anbieterunabhängige Informationen zu allen relevanten Versicherungsprodukten vorfinden, teilt der GDV in Berlin mit.

Anbieterunabhängig meint nicht neutral

Dabei bedeutet anbieterunabhängig nicht automatisch neutral. So dürften die Experten des GDV bei einer Frage, wie “Lohnt sich die Riester-Rente?”, sicherlich zu einer anderen Einschätzung kommen als Verbraucherschützer.

Jedoch bergen die meisten Themen, zu denen der Verband aufklärt, kaum politische Brisanz. So wird unter anderem der Zweck einer Elementarschadenversicherung erläutert oder das Prinzip einer privaten Haftpflichtversicherung demonstriert.

GDV setzt vor allem auf Grafikelemente

In der Darstellung setzt der GDV vor allem auf Schaubilder, Tabellen und Podcasts, die – im wahrsten Sinne des Wortes – für sich sprechen sollen. So findet sich auf der Seite beispielsweise eine übersichtliche Darstellung von Riester-Förderquoten, sortiert nach Einkommensgruppen und Kinderzahl.

“Der Verbraucherbereich bildet alle Lebensbereiche ab, in denen Versicherungen eine Rolle spielen”, kommentiert Christoph Hardt, Geschäftsführer Kommunikation beim GDV, die neu gestaltete Seite.

Wer tiefergehende Informationen zu einer bestimmten Versicherung suche, so der Verband weiter, werde in den neu gestalteten Online-Verbraucherbroschüren fündig. Zusätzliche Serviceangebote wie der Rentenrechner oder die interaktive Einbruch-Grafik “Das sichere Haus” böten weitere Hintergrundinformationen. (lk)

Foto: Shutterstock

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