4. März 2014, 09:30
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Fallstricke in der Antragsaufnahme von Biometrie-Produkten

Aufgrund des Umfangs liegt der Fokus zumeist auf den Gesundheitsangaben. Doch auch die erbetenen Auskünfte zum konkreten Beruf, bestehenden Vorversicherungen, Sonderrisiken oder dem erzielten Einkommen sind wichtige, risikoerhebliche Informationen. So ist zum Beispiel bei Selbständigen darauf zu achten, dass bei Angabe des Gewinns vor Steuern nicht die erzielten Umsätze des Unternehmens angegeben werden.

Unterstützung durch Expertensystem am “Point of Sale”

Unterstützung bei der Antragsaufnahme und erfolgreichen Policierung des gewünschten Versicherungsschutzes kann der Berater durch die Nutzung unterschiedlicher Services finden. Der Einsatz eines Expertensystems am Verkaufsort (Point of Sale) leistet einen wertvollen Beitrag, die Komplexität der Antragserfassung deutlich zu reduzieren und damit auch das Haftungsrisiko zu minimieren.

Der Berater wird entlastet, da ihn das System durch den “Fragendschungel” leitet und bei Bedarf auf notwendige, ergänzende Erklärungen hinweist. Durch einfache, reflexive Fragen, fällt auch dem Kunden bei der Beantwortung die Orientierung leichter.

Nachvollziehbar dokumentierte Beratung

Ist die Beratung nachvollziehbar dokumentiert, sind alle Unterlagen dem Kunden rechtzeitig zur Verfügung gestellt und wurde der Antrag gewissenhaft ausgefüllt, gibt es nur Gewinner: den Kunden mit verlässlichem Versicherungsschutz, den Berater mit minimiertem Haftungsrisiko und schließlich sogar den Versicherer mit einem reellen Risiko im Bestand.

Autor ist Dr. Christian Kirsch, Rechtsanwalt und Chief Underwriting Officer bei Zurich Leben.

Foto: Zurich / Shutterstock

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