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17. Dezember 2014, 10:34
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Kinderpolicen: “An erster Stelle steht die Absicherung der Eltern”

Das Wohl ihrer Kinder ist für Eltern das höchste Gut. Doch welche Kinderpolicen sind wirklich notwendig? Cash. sprach mit Bianca Boss, Bund der Versicherten e. V., über zentrale Vorsorge-Aspekte bei der Kinderabsicherung und die umstrittene Ausbildungsversicherung.

Kinderpolicen

“Eltern sollten sich auf die Absicherung von existenziellen Risiken konzentrieren.”

Cash.: Welcher Vorsorge-Aspekt ist für Eltern bei der Absicherung ihrer Kinder am sinnvollsten?

Boss: Vorrangig sollte für Eltern immer die Absicherung existenzieller Risiken sein. Dies bedeutet für uns auch, dass an erster Stelle immer die Absicherung der Eltern und deren Existenz steht. Beide Partner sollten somit über Berufsunfähigkeits– und Risikolebensversicherungen verfügen. Dann kann es an die Absicherung wichtiger Risiken der Kinder gehen.

Eine Kindervorsorge kann mit dem Ziel Krankenabsicherung, Unfall-/Invaliditätssschutz oder Kapitalaufbau abgeschlossen werden. Wie stehen Sie zu Bündel-Produkten, die die Vorsorgeziele in einer Police zusammenfassen?

Trennen Sie in jedem Fall Versicherungen und Geldanlage. Damit fallen unseres Erachtens schon einmal alle Risiken heraus, die beispielsweise den Kranken- oder Unfallversicherungsschutz mit Kapitalzahlungen in der Zukunft kombinieren.

Problematisch bei diesen Produkten: Die Laufzeit beträgt meist mehrere Jahrzehnte – ein Zeitraum, der sich nur schwer überblicken lässt. Außerdem besteht bei dieser Kombination meist kein ausreichend hoher, die Existenz absichernder Versicherungsschutz – weder im Bereich der Invaliditätsabsicherung noch im Bereich der Krankenversicherung. Aufgrund der hohen Kosten raten wir daher dringend von diesen kombinierten Verträgen ab.

Seite zwei: “Gute und ausreichend hohe Unfall- oder Kinderinvaliditätsversicherungen wichtig”

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