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29. Oktober 2014, 08:45
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LVRG: Makler rechnen mit Einbußen

Die Mehrheit der Makler erwartet, dass das LVRG negative Auswirkungen auf ihren Umsatz haben wird, so eine aktuelle Umfrage der Hamburger Vertriebsservice-Gesellschaft Maklermanagement.ag. Um Einbußen auszugleichen, wollen sich Makler demnach anderen Sparten zuwenden.

LVRG: Makler wollen auf andere Sparten ausweichen

Rund 60 Prozent der befragten Makler erwarten, dass sie durch das LVRG Rückgänge beim Einkommens verbuchen müssen.

Lediglich zwölf Prozent der befragten Makler rechnen der Umfrage zufolge mit keinerlei Einkommenseinbußen durch das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG). Fast ein Drittel (31 Prozent) erwartet demnach nur eine geringfügige Reduktion der Einnahmen.Insgesamt gehen jedoch 58 Prozent von mittleren bis sehr hohen Einbußen aus.

“Ich glaube nicht, dass sich die Erwartung derjenigen Makler, die keine oder nur geringe Einkommenseinbußen erwarten, über das Jahr 2015 hinaus halten lässt”, kommentiert Maklermanagement.ag-Vorstand Jürgen Riemer. “Meine Empfehlung an die Makler ist: Sie sollten unternehmerisch analysieren, wie sie Schritt für Schritt Einkommensveränderungen bei der Abschlussvergütung auffangen können.”

Makler wollen umsteigen

Zu prüfen sei, in welchen Bereichen man stärker auf eine Bestandsvergütung setzen kann. “Mittel- und langfristig sollte jeder Makler eine Vorstellung davon haben, welches Vergütungsmodell für welche Versorgungssituation und welche Kundenzielgruppe am besten geeignet ist”, so Reimer weiter. Als Ausweg sehen der Umfrage zufolge viele Makler die Umorientierung in der Beratung.

So planen demnach 41 Prozent der Makler, sich anderen Versicherungssparten zu widmen. Ein Drittel der Befragten wolle die Einbußen durch Kundenausbau und Fokussierung auf ganzheitliche Beratung ausgleichen. “Aus meiner Sicht ist eine Umorientierung in andere Sparten kein Ausweg. Der Bedarf an Altersvorsorge- und Pflegeabsicherung in der Bevölkerung wächst stetig. Hier brauchen die Menschen auch künftig eine qualifizierte Beratung”, meint Riemer.

 

Seite zwei: Honorarberatung als Lösung

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2 Kommentare

  1. Wenn Menschen überlegen, länger zu arbeiten, ist das der ideale Einstieg für eine Finanz-Verlaufs-Beratung ab Ruhestandsbeginn.

    Z.B. in einem VERMÖGENSPASS sieht Privathaushalt genau, wie viel Einnahmen später erforderlich sind.

    Diese Überlegung ist die beste Nachricht für alle, die heute noch Ihre Leben genießen und nicht nur an Rücklagen denken wollen.

    Kommentar von Frank L. Braun — 4. November 2014 @ 12:30

  2. Für die “ganzheitliche Beratung” ist der beste Tür-Öffner zu Chefs und leitenden Angestellten die Zertifizierung “Privater Finanzplaner DIN ISO 22222 “. Über 90 % dieses Klientels kennen oder nutzen sogar selber die DIN ISO 9001 für die Bewerbung der eigenen Dienstleistungen. Vom Industriebetrieb bis zum Handwerker um die Ecke, Ärzte, Apotheker und 20-30% aller Steuerberater.

    Diese Kundschaft sucht einen Freund als “FinanzCoach” für Problem-Lösungen” und nicht einen “Produktberater”, wie in Studien beschrieben. Wie bekannt, ist eine Gemeinsamkeit der beste Gesprächseinstieg, d.h. vom Bekannten zum Unbekannten.

    Übrigens: Dass die Bestandsanalyse gegen Honorar erstellt wird, ist in diesem Klientel selbstverständlich. Und wenn bei den Umsetzungshilfen ebenfalls Honorare vereinbart werden, ist sogar eine Akzeptanz-Stufe geschafft, die zur Vernetzung mit den Steuerberatern führt, als weitere Multiplikatoren! Wie das alles funktionieren kann, ist in eBooks bei mwsbraun.de beschrieben. Wie bekannt, wer zuerst kommt, malt zuerst. Warum sollte man sich nicht schnellstens mit seine Alleinstellung vor Ort beschäftigen?

    Kommentar von Frank L. Braun — 31. Oktober 2014 @ 16:17

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