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27. Oktober 2014, 11:53
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LVRG verunsichert Makler

Die Mehrheit der Makler weiß nicht genau welche Auswirkungen das LVRG für auf das eigene Geschäft haben wird, so eine aktuelle Umfrage der Hamburger Vertriebsservice-Gesellschaft Maklermanagement.ag. Die Hälfte der befragten Vermittler rechnet demnach mit einer deutlichen Konsolidierung.

LVRG: Makler erwarten Beraterschwund

Nur ein Fünftel der befragten Makler hat eine genaue Vorstellung von den Auswirkungen des LVRG.

Knapp jeder fünfte Makler weiß laut der Umfrage ziemlich genau, welche Veränderungen durch das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) auf ihn zukommen. Fast ebenso viele Makler haben sich demnach mit dem Gesetz jedoch noch nicht beschäftigt. 61 Prozent der Befragten könne die Auswirkungen des LVRG für sich noch nicht genau einschätzen.

“Es überrascht mich, dass das Lebensversicherungsreformgesetz bei der Mehrheit der Makler noch nicht angekommen ist, geht es darin doch um ihre Zukunft”, kommentiert Jürgen Riemer, Vorstand der Maklermanagement.ag.

 Makler rechnen mit Vermittlersterben

74 Prozent der befragten Makler erwartet eine massive Konsolidierungswelle in ihrer Berufsgruppe. Jeder zweite Befragte ist der Ansicht, dass das LVRG der Tod des kleinen und mittelständischen Maklerbüros ist. “Das sehe ich anders; Makler, die sich mit den neuen Themen beschäftigen, die qualifiziert sind und ihre Maklerbüros unternehmerisch führen, haben gute Zukunftschancen”, widerspricht Maklermanagement.ag-Vorstand Riemer.

Skeptisch zeigen sich Makler der Umfrage zufolge auch bezüglich der Ziele, die der Gesetzgeber mit der Regulierung verfolgt. So sind 78 Prozent der befragten Makler der Meinung, dass sich weder die Produkte durch das LVRG besser miteinander vergleichen liessen.

Auch dass das Gesetz zu mehr Fairness und Gerechtigkeit für Verbraucher führe bezweifeln 73 Prozent der Makler. 87 Prozent der befragten Makler glauben zudem nicht, dass das LVRG Altersvorsorgeprodukte für Verbraucher überhaupt erst wieder attraktiv und vermittelbar macht.

 

Seite zwei: Künftige Provisionsmodelle

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