20. November 2014, 14:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Das LVRG stärkt die Lebensversicherung”

Andreas Schulze, Leiter Vertriebssteuerung und Vertriebsunterstützung der Allianz Lebensversicherung, sprach mit Cash. über die Folgen des Lebensversicherungsreformgesetzes für sein Unternehmen sowie deren Kunden und Vertriebspartnern.

Das LVRG stärkt die Lebensversicherung

Andreas Schulze, Allianz Leben: “LVRG stellt hohe Anforderungen”

Das im Sommer verabschiedete Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) treibt die Branche um. Wie bewerten Sie das LVRG?

Schulze: Das LVRG umfasst eine ganze Reihe von Verbesserungen für den Kunden. Hier sind insbesondere die höhere Beteiligung an erzielten Risikoüberschüssen, ein gerechterer Ausgleich bei den Bewertungsreserven sowie eine höhere Preis-Leistungstransparenz zu nennen. Das Gesetz stärkt die Lebensversicherung und erhöht die Attraktivität für den Kunden und damit auch für den Vermittler.

Die positiven Bestandteile des Gesetzes überwiegen also aus Ihrer Sicht?

Definitiv. Gleichwohl stellt das LVRG natürlich hohe Anforderungen an die künftige Kalkulation unserer Produkte. Ich denke dabei insbesondere an die Rechnungszinssenkung und die Reduzierung des Zillmersatzes, die beide zum 1. Januar 2015 in Kraft treten. Vor allem die letztere Maßnahme wird sich einerseits auf die Rückkaufswerte für den Kunden, andererseits auf die Vergütungssysteme am Markt auswirken.

Die künftige Vergütungsgestaltung wird in der Branche kontrovers diskutiert. Welche Veränderungen erwarten Sie in diesem Bereich und wie wird sich die Allianz Leben in dieser Frage positionieren?

Hinsichtlich der künftigen Entwicklung in der Branche erwarten wir, wie viele Marktteilnehmer übrigens auch, dass ein Teil der Abschlussvergütung nicht mehr sofort bei Abschluss, sondern verteilt über die Laufzeit des Vertrages ausgezahlt und damit die Betreuung des laufendes Vertrages stärker betonen wird. Was den zweiten Teil Ihrer Frage betrifft: Wir sind derzeit in der entsprechenden Vorbereitung.

 

Seite zwei: “Faire Lösungen für Vertriebspartner bieten”

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Selten so einen Schwachsinn gelesen. Die LV-Kunden werden um ihre Bewertungsreserbven gebracht, obwohl es den Versicherungen blendend geht! Alles Blödsinn!

    Kommentar von GJ — 21. November 2014 @ 12:04

Ihre Meinung



 

Versicherungen

BKK-Dachverband verurteilt Spahns Angriffe auf die Selbstverwaltung der GKV

Der BKK Dachverband hat heute die neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Neu gewählt als Vorsitzender wurde Ludger Hamers als Versichertenvertreter, der Andreas Strobel ablöst. Weiterhin mit an der Spitze steht auch Dietrich von Reyher als Arbeitgebervertreter. Wofür der neue Aufsichtsrat eintreten will.

mehr ...

Immobilien

Volltilger-Darlehen im Zinstief: Planungssicherheit ist gefragt

Jeder zehnte Bauherr oder Immobilienkäufer und jeder dritte Anschlussfinanzierer wählt ein Volltilger-Darlehen. Warum der Anteil gestiegen ist. 

mehr ...

Investmentfonds

UniCommerz oder CommerzING? Oder was kommt als nächstes?

Nach den gescheiterten Fusionsbestrebungen zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank sind neue Gerüchte über eine mögliche Fusion von Commerzbank mit UniCredit bzw. ING aufgekommen. In seinem Gastbeitrag schreibt Alex Pelteshki, CoManager des Kames Strategic Global Bond Fonds, darüber, dass die Commerzbank eine radikale Lösung braucht. Was weniger eindeutig ist, ob eine dieser beiden Kombinationen sie erfüllen kann.

mehr ...

Berater

Provisionsdeckel: “Markteintrittsbarriere für neue Vermittler”

Dass im Zuge der Überprüfung des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) ein Provisionsdeckel von 2,5 Prozent bei Abschlussprovisionen diskutiert wird, ist aberwitzig und für die Stärkung einer qualifizierten Beratung absolut kontraproduktiv und schädlich. Gastbeitrag von Michael H. Heinz, Bundesverband deutscher Versicherungskaufleute (BVK)

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt weitere Baum-Vermögensanlage

Die ShareWood Switzerland AG darf keine Vermögensanlagen in Form von Direktinvestments in Teak-, Eukalyptus-und Balsa-Bäume in Deutschland zum Erwerb anbieten.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...