18. Dezember 2014, 16:10
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Helvetia erweitert Unfallschutz

Der Versicherer Helvetia hat seine Leistungen in der Unfallversicherung erweitert. Unter anderem haben Unfallgeschädigte im Komfortschutz ab sofort Anspruch auf kosmetische Operationen im Wert von bis zu 30.000 Euro und es gilt eine verbesserte Gliedertaxe.

Unfallversicherung: Helvetia erweitert Leistungen

Radfahrer oder Reiter, die mit einem Helm unterwegs sind, erhalten im Falle einer Invalidität zehn Prozent mehr Leistungen.

Unfälle könnten das äußere Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigen und zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und seelischen Problemen führen, begründet die Helvetia die Leistungserweiterung um kosmetische Operationen.

Verbesserte Gliedertaxe kommt zum Einsatz

Ebenfalls neu: Bei Unfällen, die eine Invalidität von 50 Prozent oder mehr nach sich ziehen, können die Versicherten ab sofort eine zusätzliche, flexibel wählbare Unfallrente abschließen. Zudem wird künftig bei der Berechnung des Invaliditätsgrades im Komfortschutz die verbesserte Gliedertaxe herangezogen. Die erweiterte Gliedertaxe sieht unter anderem Leistungen vor, wenn es zu Schäden an den Organen Gallenblase, Magen und Lunge kommt.

Ausgedehnter Infektionsschutz

Weiter teilt die Helvetia mit, dass im Komfortschutz medizinische Hilfsmittel im Wert von bis zu 15.000 Euro übernommen werden – 5.000 Euro mehr als bisher. Darüber hinaus habe man den Infektionsschutz ausgedehnt. Dieser soll jetzt auch Mumps, Röteln, Pfeiffersches Drüsenfieber und Gürtelrose erfassen.

Wer mit Helm unterwegs ist, bekommt bei Invalidität mehr Geld

Zu den Neuerungen gehören auch eine auf 30.000 Euro erhöhte Vorschussleistung bei laufenden Heilverfahren sowie die Vereinfachung der Zahlung von Sofortleistungen bei Schwerstverletzungen im Komfortschutz. Darüber hinaus erhalten Radfahrer oder Reiter, die mit einem Helm unterwegs sind, im Falle einer Invalidität zehn Prozent mehr Leistungen.

Die verbesserten Leistungen gelten für Neukunden und jene Bestandskunden, die über eine “Leistungs-Update-Garantie” bei der Helvetia verfügen. (lk)

Foto: Shutterstock

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