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17. November 2015, 15:08
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Allianz erwartet steigende Nachfrage nach Terror-Absicherung

Nach den tödlichen Terror-Attacken von Paris stellt sich der Versicherer Allianz auf einen lediglich begrenzten finanziellen Schaden für das Unternehmen ein.

Allianz erwartet steigende Nachfrage nach Terror-Absicherung

In diesen Tagen versammeln sich überall auf der Welt Menschen, wie in Toronto am 14. November, um den Opfern der Attentate von Paris zu gedenken.

Ähnlich wie in Deutschland über den Spezialversicherer Extremus seien Terrorschäden in Frankreich bei Gareat rückversichert, erklärte das Unternehmen am Dienstag in München. Zugleich rechnet die Allianz mit einer steigenden Nachfrage nach Terrorversicherungen. Dies sei erfahrungsgemäß nach außerordentlichen Ereignissen wie den Attentaten von Paris zu beobachten.

Allianz beobachtet “kontinuierlich wachsendes Interesse”

Bereits seit dem Arabischen Frühling gebe es eine kontinuierlich wachsendes Interesse an solchen Versicherungen. Diese würden – abgesehen von Deutschland und Frankreich – seit Mai dieses Jahres für andere Länder vom Allianz-Industrieversicherer AGCS über eine eigenständige Police angeboten.

Bei den Unternehmen habe die Wahrnehmung von Terrorrisiken und politischer Gewalt zugenommen, erklärte die Allianz. “Gerade internationale Unternehmen, die in politisch instabilen Ländern aktiv sind, sehen ihre Vermögenswerte, aber auch ihre Mitarbeiter bedroht.”

Extremus wurde infolge der Attacken vom 11. September 2001 gegründet

Der Spezialversicherer Extremus zur Absicherung von Terrorschäden in Deutschland war nach den Attacken vom 11. September 2001 in New York von deutschen Versicherern gegründet worden. An dem Unternehmen ist auch die Allianz beteiligt.

Vom kommenden Jahr an haftet es im Schadenfall mit bis zu 2,5 Milliarden Euro, würde das nicht reichen, spränge der Bund zusätzlich mit bis zu 7,5 Milliarden Euro ein. Grundsätzlich würden Terrorrisiken seit den Anschlägen in New York 2001 immer in die Risikoanalysen einbezogen, hieß es in der Branche.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

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