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29. Januar 2015, 08:15
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Bundesbürger kennen ihre Alterseinkünfte nicht

Ein Gros der Deutschen kann das zu erwartende Einkommens aus gesetzlicher und privater Altersvorsorge nicht einschätzen, so eine Studie im Auftrag von MLP. Der Finanzdienstleister hat daher die Standmitteilungen einiger Versicherer auf ihre Transparenz hin untersucht und Schwachstellen ermittelt.

Studie: Rentenhöhe unbekannt

Viele Bundesbürger können der Studie zufolge ihre Alterseinkünfte nur grob oder gar nicht abschätzen.

46 Prozent der Bundesbürger kennen die eigenen Einkünfte aus privater und betrieblicher Altersvorsorge nicht. 40 Prozent ist zudem die Höhe ihrer gesetzlichen Rente unbekannt, so die repräsentative Umfrage des Kölner Marktforschungsinstitut  You Gov im Auftrag des Wieslocher Finanzdienstleisters. “Es fehlt vor allem ein einheitlicher Überblick über die eigene gesetzliche und ergänzende Altersvorsorge”, kommentiert MLP-Vorstand Manfred Bauer.

Höhe des Renteneinkommens unbekannt

Der Umfrage zufolge haben 28 Prozent der Deutschen zumindest “eine grobe Idee” wir hoch ihr Einkommen aus privater und betrieblicher Altersvorsorge im Rentenalter sein wird. 26 Prozent sind sich demnach “ziemlich sicher”, ihre Alterseinkünfte zu kennen. Nach der gesetzlichen Rente gefragt, geben jeweils 30 Prozent an, “ziemlich sicher” über deren Höhe zu sein, beziehungsweise “eine grobe Idee” davon zu haben.

Studie: Rentenhöhe unbekannt

Quelle: MLP

Eine Voraussetzung für den Überblick über die eigene gesetzliche und private Altersvorsorge sind laut MLP nachvollziehbare Informationen über die bestehenden Versicherungsverträge. Bei dieser Transparenz herrsche jedoch Aufholbedarf im Markt, so der Finanzdienstleister. Im Rahmen einer Studie hat MLP die Standmitteilungen der Versicherer hinsichtlich ihrer Transparenz untersucht.

Demnach informieren die deutschen Versicherer zwar ihre Kunden jährlich mittels dieser Standmitteilungen zum Status und der erwartbaren Leistung des abgeschlossenen Produkts. Doch obwohl alle untersuchten Versicherer die gesetzlichen Vorgaben zu diesen Informationen einhalten, untscheiden sich die jeweiligen Standmitteilungen aber hinsichtlich Klarheit und Nachvollziehbarkeit deutlich, so MLP.

 

Seite zwei: Schwachstellen bei Standmitteilungen

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