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3. Juli 2015, 08:45
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GDV meldet neuen bAV-Höchststand

Die deutschen Lebensversicherer verwalten in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) so viele Verträge wie noch nie. 2014 lag das Vertragsvolumen bei 15 Millionen. Trotz dieses neuen Höchststands sei man von “einer flächendeckenden Verbreitung noch weit entfernt”, teilte der Versicherungsverband GDV am Donnerstag mit.

GDV meldet neuen bAV-Höchststand

“Trotz der positiven Entwicklung bei der betrieblichen Altersversorgung ist Deutschland von einer flächendeckenden Verbreitung noch weit entfernt”, konstatiert Peter Schwark, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung.

Im Vergleich zu 2013, als 14,7 Millionen bAV-Verträge zu Buche standen, nahm die Anzahl im Folgejahr um 300.000 Policen zu. Mit zuletzt 15 Millionen Verträgen habe sich das Volumen seit Einführung der Entgeltumwandlung im Jahr 2002 fast verdoppelt, erklärte der Verband in Berlin (siehe Grafik).

Jeder sechste Versicherungsvertrag ist ein bAV-Vertrag 

Wie aus der gestern veröffentlichten GDV-Broschüre “Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2015” weiter hervorgeht, entfallen mittlerweile 16,2 Prozent aller Verträge, die von Lebensversicherern, Pensionskassen und -fonds verwaltet werden auf die betriebliche Altersversorgung.

Dabei erhöhte sich der Bestand an Direktversicherungen zuletzt um 1,5 Prozent auf rund 7,6 Millionen Verträge. Auch bei der Rückdeckung von Versorgungszusagen, beispielsweise von Direktzusagen oder Unterstützungskassen, habe die Zahl der Rückdeckungsversicherungen zugenommen – um 100.000 auf 3,2 Millionen Verträge (plus 3,4 Prozent). Darüber hinaus seien auch die Bestände der Pensionskassen und -fonds weiter gewachsen, heißt es.

Seite zwei: “Von einer flächendeckenden Verbreitung noch weit entfernt”

GDV meldet neuen bAV-Höchststand

Etwa die Hälfte des bAV-Bestandes entfällt auf Direktversicherungen. Diese legten in 2014 um 1,5 Prozent auf rund 7,6 Millionen Verträge zu.

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1 Kommentar

  1. Es ist schon bemerkenswert, dass der GDV in seiner Grafik einen der fünf Durchführungswege der bAV weglässt. Weil die pauschaldotierte Unterstützungskasse eine echte Alternative zu den teuren und schwach rentierlichen Versicherungslösungen darstellt?

    Kommentar von Lieres — 6. Juli 2015 @ 11:03

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