„Bis 2020 jeder zweite BU-Fall psychisch bedingt“

Die BU-Beantragung, vor allem das Beantworten der Gesundheitsfragen, erweist sich im Beratungsgespräch oftmals als komplex. Welche technischen und prozessualen Verbesserungen sind hier noch möglich, um einen möglichst reibungslosen Abschluss zu ermöglichen?

Hermanni: Insbesondere die E-Signatur wird in den nächsten Jahren ein Riesenthema werden. Aber schon heute bieten wir unseren Vertriebspartnern mit dem Zurich Riziko-Check ein effizientes Tool an, mit dem der Gesundheitszustand des Antragstellers sofort übermittelt werden kann. Der Kunde erfährt dann in kurzer Zeit, ob eine Annahme problemlos möglich ist, eine Annahme zu erschwerten Bedingungen oder ob eine nähere Prüfung erforderlich ist. Letzlich geht es dem Makler auch um die Frage, wie er mit wenig Aufwand eine höhere Termindichte erzielen kann. Das wird bei einigen Maklern sehr gut angenommen, bei einigen noch gar nicht – da wird immer noch mit Papieranträgen gearbeitet. Ich denke, der gesamte digitalisierte Antragsprozess wird in fünf Jahren schon deutlich weiter sein als heute.

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Mähringer: Die Vermittler fordern schon seit Jahren mehr technische Unterstützung im Beratungsgespräch. Diesem Wunsch können die Versicherer erst seit dem letzten Jahr nachkommen, seitdem es die Möglichkeit für Versicherer gibt, sich zwei Initiativen anzuschließen. Zum einen EQuot von Morgen & Morgen und der GenRe, zum anderen versdiagnose von Franke und Bornberg und der Munich Re. Beiden ist gemein, eine Einschätzung für eine Risiko-Voranfrage oder im Antrag am Point of Sale, also noch im Beratungsgespräch, verbindlich abzugeben. Wir sind stolz, dass wir aktuell neben der Barmenia als einziger Versicherer in beiden Initiativen vertreten sind. Das ist für mich die Zukunft: Biometrie-Beratung am Point of Sale mithilfe derartiger Anwendungen beziehungsweise Risiko-Tools ganzheitlich zu organisieren.

Seite drei: „Bis zum Jahr 2020 hat jeder zweite BU-Auslöser einen psychischen Hintergrund“

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