17. Februar 2015, 10:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Neuartige Produkte bieten bessere Renditechancen”

Laut Marktbeobachter gibt es in der privaten Altersvorsorge einen “Nachfragestau”. Könnte ein “Umweg über den Arbeitgeber”, in Form der betriebliche Altersversorgung (bAV) helfen, die Abschlussbereitschaft der Verbraucher zu steigern?

Mit Unterstützung des Chefs für das Rentenalter vorzusorgen, ist für Arbeitnehmer äußerst sinnvoll. Nicht umsonst ist die betriebliche Altersversorgung eine von drei Säulen der finanziellen Zukunftsvorsorge. Die Entgeltumwandlung – und damit die hohe staatliche Förderung in der Sparphase – macht die bAV hoch effizient.

Um die Abschlussbereitschaft der Mitarbeiter zu fördern, sind aber weitere Anreize erforderlich. Welche Anreize wären das?

Der Arbeitgeber sollte seine Belegschaft regelmäßig über das Recht zur Entgeltumwandlung informieren und zum Abschluss einer bAV motivieren. Im Idealfall sollte er auch bAV-Zuschüsse gewähren – die er kostenneutral finanzieren kann, indem er die Lohnnebenkostenersparnis weitergibt, die er durch die Entgeltumwandlung realisiert. Außerdem hat es sich für Unternehmen bewährt, den Betriebsrat frühzeitig ins Boot zu holen, wenn eine bAV eingerichtet werden soll. Denn der Betriebsrat kann als Multiplikator fungieren und das Thema in die Belegschaft tragen. Auch Mitarbeiterversammlungen mit anschließender persönlicher Beratung wirken motivierend. Das Ergebnis kann eine Win-win-Situation sein: Der Mitarbeiter profitiert von der staatlichen Förderung und im Idealfall von Zuschüssen seines Chefs. Dieser steigert sein Image als sozialer Arbeitgeber und bindet wertvolle Mitarbeiter, ohne seine Liquidität zu belasten.

Das Gespräch führte Lorenz Klein.

Foto: Talanx

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Wildunfall im Winter – Kfz-Versicherung zahlt nicht immer

Die Gefahr eines Zusammenstoßes mit einem Wildtier erhöht sich im Herbst aufgrund der frühen Dämmerung enorm. Allerdings werden die durch einen Wildunfall entstandenen Schäden nicht immer von der Kfz-Versicherung übernommen, weist die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) hin.

mehr ...

Immobilien

Unsichtbaren Wohnraum nutzen

In deutschen Metropolen sind viele ältere Bestandswohnungen zu groß, denn die Bevölkerung wird vor allem in Großstädten immer mehr zur Single-Gesellschaft. Es werden daher mehr kleinere Apartments statt großzügig geschnittener Wohnungen benötigt. Doch anstatt die Flächeneffizienz im Bestand zu verbessern, wird sie aktiv verhindert. Schuld daran ist unter anderem die verstärkte Ausweisung von Milieuschutzgebieten.

mehr ...

Investmentfonds

Quirin Privatbank baut Drittvertrieb auf

Die Quirin Privatbank nutzt ab sofort auch den Drittvertrieb, um neue Kunden zu gewinnen. Bundesweit möchte das Institut Kooperationspartner wie unabhängige Makler und Finanzanlagenvermittler für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewinnen. Verantwortet wird der Drittvertrieb von Hartmut Herzog, CEFA.

mehr ...

Berater

Talentförderung ist Chefsache

Nachwuchskräfte, die derzeit ein Praktikum absolvieren, erwarten kommunikationsstarke Führungskräfte. In der Praxis erleben sie aber oft das Gegenteil. Das ist ein Ergebnis des „Future Talents Report“, für den die Unternehmensberatung CLEVIS Consult 7.664 Talente befragte, die ein Praktikum absolvierten oder als Werkstudenten arbeiteten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Steuerfalle Verkauf von Unternehmensanteilen

Bei der Veräußerung von Anteilen an einer Personengesellschaft können dafür fällige Steuern den Ertrag deutlich schmälern. Eigner von Geschäftsanteilen sollten einen Verkauf sorgfältig vorbereiten und zwei aktuelle BFH-Urteile kennen.

mehr ...

Recht

Wie Angehörige von Rückforderungen der Sozialhilfe für Pflegekosten befreit werden

Haben Pflegezusatzversicherungen als Vermögensschutzpolicen ausgedient? Eine Analyse von Dr. Johannes Fiala und Diplom-Mathematiker Peter A. Schramm.

mehr ...