Anzeige
23. Dezember 2015, 08:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Krankenversicherung: Wirtschaft gegen Beteiligung an Mehrkosten

Die Wirtschaft sträubt sich angesichts steigender Krankenkassenbeiträge für die Versicherten gegen eine Beteiligung an den Mehrkosten.

Krankenversicherung: Wirtschaft gegen Kostenbeteiligung

DIHK-Präsident Eric Schweitzer: “Es wird immer außer Acht gelassen, dass die Arbeitgeber die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für die ersten sechs Wochen ganz alleine übernehmen.”

“Wenn die Politik die paritätische Finanzierung wieder einführen und den Arbeitgeberbeitrag erhöhen will, müssten wir auch über die paritätische Finanzierung der Lohnfortzahlung reden”, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, der “Rheinischen Post” (Mittwoch).

DIHK-Präsiedent: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall übernehmen Arbeitgeber ganz alleine

“Es wird immer außer Acht gelassen, dass die Arbeitgeber die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für die ersten sechs Wochen ganz alleine übernehmen.” Hier gehe es um 51 Milliarden Euro pro Jahr. “Das ist ein Vielfaches von dem, was die Arbeitnehmer insgesamt für Zusatzbeiträge in der Krankenversicherung aufbringen müssen”, sagte der DIHK-Präsident.

Die gesetzlichen Kassen haben zum Jahreswechsel Beitragserhöhungen auf breiter Front angekündigt. Unter den großen Versicherungen steigt der Beitragssatz bei der DAK-Gesundheit am stärksten. Die drittgrößte Kasse verlangt ab Januar 16,1 Prozent vom Bruttoeinkommen – 0,6 Prozentpunkte mehr als 2015.

Diese Erhöhungen müssen die Versicherten über den Zusatzbeitrag allein zahlen. Unter anderem aus der SPD kommt die Forderung, den Kassenbeitrag wieder paritätisch, also je zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanzieren zu lassen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: DIHK

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Grundsicherung: CDU-Politiker Laumann fordert Rentenzuschlag

Wer im Alter von finanzieller Grundsicherung abhängig ist, sollte nach dem Willen des CDU-Arbeitnehmerflügels einen Rentenzuschlag von 25 Prozent bekommen. Dieses Modell schlug der Vorsitzende der Vereinigung am Mittwoch in der “Rheinischen Post” vor.

mehr ...

Immobilien

USA: NAHB-Hausmarktindex fällt auf tiefsten Stand seit August 2016

Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im November merklich eingetrübt. Der NAHB-Hausmarktindex sei um acht Punkte auf 60 Punkte gefallen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) in Washington mit.

mehr ...

Investmentfonds

Multi Asset: Vorsicht, Märkte am Scheideweg!

Durch Marktkorrekturen und die gestiegene Volatilität in diesem Jahr sind Anlageentscheidungen anspruchsvoller geworden – auch für solche Investoren, die auf eine ausgewogene Mischung von Anlageklassen in ihrem Portfolio achten. Thomas Kruse, Amundi Deutschland, sagt, warum der Fokus auf Qualität in Zukunft noch wichtiger wird.

mehr ...

Berater

Wirecard erwartet auch 2019 kräftigen Gewinnanstieg

Der Zahlungsabwickler Wirecard ist wegen des Booms im Onlinehandel auch für das kommende Jahr optimistisch. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde 2019 in einer Bandbreite von 740 bis 800 Millionen Euro erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

Nur Augenhöhe wird erneut nicht reichen

Der Verband ZIA hat die Vorgaben des früheren BSI für Performanceberichte der Fondsanbieter als Verbandsstandard aufgehoben. Er wiederholt damit womöglich einen Fehler, den die Branche schon bei den Prospekten gemacht hat. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Wirbel um Krankenkassen-Klagen geht weiter – gegenseitige Kritik

Angesichts der Klagewelle um Behandlungskosten haben sowohl Vertreter der Kliniken als auch die Seite der Krankenkassen ihr Vorgehen verteidigt. Der Klageweg sei in einem Rechtsstaat nicht verwerflich, teilte am Freitag die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland in Eisenberg mit.

mehr ...