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7. Juli 2015, 12:22
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“Kunden sollten die Höhe der Provision kennen”

Mitte Juni ist der Online-Versicherungsmakler Clark gestartet, der sich an die Zielgruppe der Digital Natives richtet. Im Interview erläutert Gründer Dr. Christopher Oster die Funktionsweise von Clark und spricht sich für die Offenlegung und Weitergabe von Provisionen aus.

Kunden sollten die Höhe der Provision kennen

Christopher Oster: “Die Beratung wird per Video-Telefonie stattfinden, so dass sich Berater und Kunde sehen können.”

Cash.: Wie funktioniert Clark?

Oster: Wir sind im April mit unserem Projekt gestartet und am 15. Juni mit der ersten Version online gegangen. Während unsere Kunden anfänglich ihre Versicherungen mit Clark managen können, bringen wir im nächsten Schritt den Beratungsprozess in den kommenden Monaten online. Im Ergebnis hilft Clark den Kunden auf zwei Wegen: Als Interessent findet man auf Clark.de zunächst eine Informationswelt vor, in der man sich leicht darüber informieren kann, wie einzelne Versicherungen funktionieren.

Durch einfache Beschreibungstexte zu allen Versicherungen und Erklärvideos versteht man schnell, wie einzelne Versicherungen funktionieren. Bei Interesse an einer Beratung zu einem konkreten Produkt kann man mit Clark einen Termin zur Telefon- oder Videoberatung vereinbaren. Vorab ermitteln wir den Kundenbedarf und erstellen individuelle Angebote, die dem Berater dann im Termin vorliegen. Das ist der eine Weg.

Die zweite Möglichkeit ist der Bedarfscheck, den wir gerade entwickeln. Hier beantwortet der Besucher kurze Fragen zur persönlichen Lebenssituation. Mithilfe der Antworten wird der Versicherungsbedarf des Kunden ermittelt, welcher dann mit dem bestehenden Versicherungsportfolio des Kunden abgeglichen wird. Dann kann ein Beratungstermin zu den Produkten vereinbart werden, die dem Kunden noch fehlen.

Auf welchem Weg erfolgt die eigentliche Beratung?

Die für uns tätigen Berater sind Versicherungskaufleute. Die Beratung wird per Video-Telefoniestattfinden, so dass sich Berater und Kunde sehen können. Möglicherweise wird es die ersten zwei bis drei Wochen noch per Telefon beraten, bis das System installiert ist.

Werden die Produkte auch digital abgeschlossen?

Die Form des Abschlusses ist produktabhängig, wobei der gesamte Prozess so digital wie möglich erfolgen soll. Wir haben einen Unterschrift-Scanner entwickelt, der Unterschriften über Webcam sichern kann. Wenn der Kunde auf einem weißen Blatt Papier unterschreibt und dieses in die Kamera hält, kann das Tool die Unterschrift erkennen und in ein Dokument einfügen. Bei Produkten, bei denen es möglich ist, nutzen wir den Unterschrift-Scanner.

Bei Produkten, bei denen ein Papier-Antrag erforderlich ist, werden die Unterlagen dem Kunden zur Unterschrift geschickt. Sämtliche Unterlagen – also auch Maklermandat, Beratungsdokumentation, etc. – werden dann im digitalen Ordner des Kunden hinterlegt, auf den er mit seinen Login-Daten zugreifen kann. Die digitalen Kundenordner nutzen wir auch zur regelmäßigen Überprüfung des Versicherungsbestands. Kunden werden dann per Mail oder in unserer App per Popup über Optimierungspotenziale informiert.

 

Seite zwei: “Wir werden unser Team weiter ausbauen

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