„Erfolge im bKV- und Pflegebereich umso wichtiger“

Dr. Walter Botermann, Vorstandsvorsitzender der Hallesche Krankenversicherung, über Absatz- und Prämienentwicklung in der privaten Krankenversicherung (PKV), die Auswirkungen der Beitragsreform in der gesetzlichen Krankenversicherung und den neuen Tarifwechsel-Leitfaden.

„Im Jahr 2014 hatte die gesamte PKV-Branche mit den Nachwehen der Unisex-Einführung zu kämpfen.“

Cash.: Die private Krankenvollversicherung musste Ende 2013 ein Bestandsminus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Wie bewerten Sie die Mitgliederentwicklung in 2014 für Ihr Haus?

Botermann: Im Jahr 2014 hatte die gesamte PKV-Branche mit den Nachwehen der Unisex-Einführung zu kämpfen. Zudem wirkte sich die Diskussion um die Bürgerversicherung wie erwartet negativ auf die Entwicklung der PKV aus. Umso wichtiger sind unsere Erfolge im Bereich der betrieblichen Kranken- und der privaten Pflegeversicherung.

Mit Spannung schauten viele Kunden zum Jahresende 2014 auf die Bekanntgabe der PKV-Beitragsentwicklung in 2015. Welche Anpassungen hatte die Hallesche vorgenommen?

Die Hallesche hat fast alle Tarifstufen der Erwachsenenbeiträge zum 1. Januar 2015 gesenkt. In einigen Tarifstufen waren Kinder- und Jugendlichenbeiträge von moderaten Erhöhungen betroffen. Da Beitragsanpassungen stark vom Verlauf der Leistungsentwicklung abhängig sind, wäre es unseriös darüber hinausgehende Aussagen zur zukünftigen Entwicklung zu treffen.

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Mit einem Leitfaden möchte der PKV-Verband Verbesserungen beim Tarifwechsel innerhalb eines Versicherungsunternehmens herbeiführen. Wie bewerten Sie die Initiative?

Wir gehören zu den ersten Unterzeichnern der neuen Leitlinie und haben uns bereits in der Entwicklung stark engagiert.

Seite zwei: „Deutliche Zunahme des Wettbewerbs“

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