2. Juli 2015, 15:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Höhere Rentenbeiträge ab 2019 erwartet

Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen von 2019 an mit höheren Rentenbeiträgen rechnen. Der Beitragssatz von jetzt 18,7 Prozent des Arbeitsentgelts müsse 2019 voraussichtlich auf 19,1 Prozent und bis 2030 auf 22 Prozent angehoben werden, berichtete die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV), Annelie Buntenbach.

Rohoel-steigen in Höhere Rentenbeiträge ab 2019 erwartet

Ab 2019 werden höhere Rentenbeiträge erwartet.

Bei Anhebung um 0,4 Punkte müsste laut DRV ein Arbeitnehmer mit einem Monatseinkommen von 2000 Euro vier Euro mehr in die Rentenkasse einzahlen, ebenso wie sein Arbeitgeber.

Mütterrente als “gesamtgesellschaftliche Aufgabe”

Die Rentenkasse wird auch durch die von der Bundesregierung mit dem Rentenpaket eingeführte Mütterrente belastet. Buntenbach sprach sich für einen höheren Bundeszuschuss aus.

Die Mütterrente sei eine “gesamtgesellschaftliche Aufgabe” und müsse über den Steuerzahler und nicht über die Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgeber finanziert werden. Der Bundeszuschuss solle bis 2022 zwar um zwei Milliarden Euro steigen, doch reiche das bei weitem nicht aus.

Bereits mit 63 sind nach Angaben von DRV-Präsident Axel Reimann im zweiten Halbjahr 2014 insgesamt 136 000 langjährige Beschäftigte, zu zwei Dritteln Männer, in Rente gegangen. Bis Ende Mai 2015 sei die Rente mit 63 für Arbeitnehmer, die mindestens 45 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt haben, von 320 000 Beschäftigten beantragt worden. Mittlerweile gebe es eine abnehmende Tendenz, sagte Reimann.

Die rund 60-köpfige Bundesvertreterversammlung ist das Parlament der 16 deutschen Rentenversicherungsträger. Sie tagt zweimal im Jahr, im Wechsel in Berlin und in einem der anderen 15 Bundesländer.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

LKH: Mit 2018 zufrieden – 2019 mit dem Wandel begonnen

Für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht der Landeskrankenhilfe V.V.a.G. (LKH) seinen Jahresabschluss. Die hervorragenden Kennzahlen stellen eine solide Ausgangslage dar, um das Unternehmen neu auszurichten. Wie sich die finanzielle Situation im Detail entwickelt hat

mehr ...

Immobilien

Über sozialen Frieden und heilige Kühe: München diskutiert über Lösungen für das Wohnproblem

„Mieterschutzgesetz, Mietpreisbremsen, Erhaltungssatzungen: Wird Münchens Wohnungsproblem so gelöst?“ Diese Frage stand im Zentrum der Veranstaltungsreihe münchner immobilien fokus am 20. Mai 2019 im Literaturhaus. Was die Gemüter besonders erhitzte.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Finance Vertriebskongress: 500 geladenen Vertriebspartnern und exklusiver Club-Deal

Die Deutsche Finance Solution begrüßte am 21. Mai 2019 im Auditorium der BMW-Welt München rund 500 ihrer Vertriebspartner zum Thema Markt, Kompetenz und Investments. Symon Hardy Godl, Geschäftsführer Deutsche Finance Asset Management, informierte die Teilnehmer ausführlich über das aktuelle Gesamtportfolio der Deutsche Finance Group sowie die aktuellen und zukünftigen institutionellen Investmentstrategien.

mehr ...

Berater

Grafik des Tages: Ein Jahr Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Fast 150.000 Anfragen und Beschwerden mit DSGVO-Bezug sind seit Mai 2018 bei Datenschutzbehörden in Europa aufgelaufen – davon rund 90.000 Benachrichtigung über Datenschutzverletzungen. Wie die Lage seit dem 25. Mai 2018 ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

„INP Deutsche Pflege Invest“: Offener Spezial-AIF erwirbt drei weitere Pflegeimmobilien

Das Immobilienportfolio des für institutionelle Investoren konzipierten offenen Spezial-AIF „INP Deutsche Pflege Invest“ ist um drei weitere Pflegeimmobilien ergänzt worden. Die INP-Gruppe, Asset Manager des Fonds, hat die Pflegeeinrichtung „Seniorensitz am Hegen“ in Hamburg-Rahlstedt, das „Haus St. Antonius“ in Kemnath (Bayern) und die „Altstadtresidenz Wernigerode“ in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) für den Fonds erworben.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...