Anzeige
17. März 2015, 08:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kein Ausbau der Betriebsrente mit Staatsmitteln

Die Bundesregierung hat Erwartungen von Arbeitgebern und Gewerkschaften gedämpft, den Ausbau der Betriebsrente mit staatlichen Mitteln zu fördern.

Opting-out-nahles in Kein Ausbau der Betriebsrente mit Staatsmitteln

Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) will die Betriebsrente über Tarifverträge stärken.

Der Staatssekretär im Bundessozialministerium, Jörg Asmussen, zeigte sich am Montag in Berlin skeptisch, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dafür weitere Steuermittel bereitstellen werde.

Mehr Arbeitnehmer in die Betriebsrente

Ziel der Bundesregierung ist es, künftig deutlich mehr Arbeitnehmer in den Genuss einer Betriebsrente zu bringen – quasi als Ergänzung zum jetzigen System aus staatlicher und privater Vorsorge. Die Betriebsrente mit 17,8 Millionen anspruchsberechtigten Beschäftigten sei ausbaufähig.

Asmussen verteidigte den geplanten Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge gegen Kritik aus der Wirtschaft und von Gewerkschaften.

Das Vorhaben werde in zwei Stufen umgesetzt, bekräftigte er bei der Jahrestagung des “Handelsblattes” zu dem Thema. Zunächst sollen die EU-Vorgaben voraussichtlich im Mai im Kabinett behandelt werden. Brüssel will, dass Arbeitnehmer mit einer solchen Vorsorgeform leichter zwischen den Mitgliedsstaaten wechseln können.

Gesamtkonzept in Gesetzesform

Im Laufe des Jahres würden dann mit den Sozialpartnern die Details der neuen Regelung erarbeitet. Voraussichtlich kommendes Jahr soll ein Gesamtkonzept in Gesetzesform gegossen werden. Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) will die Betriebsrente über Tarifverträge stärken.

Seite zwei: Vorbehalte der Familienunternehmer

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa hält Überschussbeteiligung konstant bei 2,9 Prozent

Die Axa Lebensversicherung AG und ihre Tochter, die DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung, haben als erste Lebensversicherer die Überschussbeteiligung für das Jahr 2019 veröffentlicht. Laut Unternehmensangaben bleibt die laufende Verzinsung bei 2,9 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Preise entwickeln sich extrem unterschiedlich

Im vergangenen Jahr haben sich die Wohneigentumspreise in Deutschland überaus heterogen und weitestgehend verhaltener als im Vorjahr entwickelt. Das vermeldet aktuell der Immobilienverband IVD.

mehr ...

Investmentfonds

Raum für eine staatliche Kryptowährung?

Schweden plant, im nächsten und übernächsten Jahr die e-krona einzuführen. Darüber, ob man eine von der Zentralbank initiierte Kryptowährung braucht, sprachen Kerstin af Jochnick von der schwedischen Zentralbank und Professor Sandner von der Frankfurt School of Finance. Die ersten Eindrücke vom Faros Institutional Investors Forum.

mehr ...

Berater

Mitarbeiterpotenzial voll ausschöpfen

Unternehmen bleiben profitabel, solange sie ein erfolgreiches Vertriebsmanagement mit engagierten Mitarbeitern besitzen. Schätzungen zufolge geben Firmen daher pro Jahr 1.000 Euro pro Arbeitnehmer im Rahmen von Schulungsmaßnahmen aus.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Et hätt noch immer jot jejange: Wirtschaft unvorbereitet auf Brexit

Laut Theresa May ist der Gordische Knoten bei den Brexit-Verhandlungen durchschlagen. Ob der Kompromiss das britische Parlament passiert, darf bezweifelt werden, bringen sich doch Mays Gegner bereits in Position.

mehr ...