VGH-Versicherungsgruppe zufrieden mit Entwicklung im ersten Halbjahr

Ein gutes Neugeschäft hat in den ersten sechs Monaten des Jahres bei Niedersachsens VGH-Versicherungsgruppe eine erneut hohe Schadensregulierung weitgehend kompensiert. Die vier Unternehmen des größten öffentlichen Versicherers im Lande steigerten ihr Beitragsvolumen bis Ende Juni um 1,8 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro.

Der Sitz der VGH-Versicherungsgruppe in Hannover.

„Die Entwicklung unseres Neugeschäfts liegt zur Jahresmitte im Plan; nach aktueller Einschätzung werden wir unsere Vertriebsziele zum Jahresende sogar leicht übertreffen“, erklärte Vorstandschef Hermann Kasten am Montag.

Durch hohe Schadensregulierungen belastet

Die wirtschaftlich dominierende Brandkasse wurde allerdings durch hohe Schadensregulierungen belastet. Der Aufwand für die ersten sechs Monate des Jahres lag mit 390 Millionen Euro um 15 Prozent über dem schon hohen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Schäden stieg um 22 Prozent auf fast 180 000.

Kasten: „Vermehrte Sturmereignisse, Feuergroßschäden und eine erhöhte Grundschadenlast verursachen erheblichen Mehraufwand.“

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Das selbst abgeschlossene Geschäft stieg in der ersten Jahreshälfte um 2,8 Prozent auf Beitragseinnahmen in Höhe von 718 Millionen Euro (Vorjahr: 699 Mio). Die Zahl der Verträge im Bestand der Brandkasse wuchs um 0,5 Prozent auf rund vier Millionen.

Zur VGH-Gruppe mit ihren rund 2500 Mitarbeitern gehören vier Sparten: die Landschaftliche Brandkasse, die Provinzial Lebensversicherung Hannover, die Provinzial Krankenversicherung und die Provinzial Pensionskasse Hannover. Dazu kommen Unternehmen und Beteiligungen in Bremen und Oldenburg.

Quelle: dpa-Afx

Foto: VGH-Versicherungsgruppe

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