21. Dezember 2015, 08:45
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Wie Wearables die Versicherungen aufrütteln

Durch das Internet der Dinge werden Alltagsgegenstände immer intelligenter. Wearables wie Google Glasses und die Smartwatch erfüllen nützliche Dienste für die Anwender, was die mobile Internet-Nutzung über Smartphone oder Tablet ergänzt. Wie können Versicherungen Wearables nutzen?

Gastbeitrag von Claudia Hilker, Hilker Consulting

Wearables

“Versicherer müssen progressiv, nachhaltig, respektvoll und fair mit den Daten umgehen, so dass daraus beidseitiger Nutzen gezogen werden kann.”

Trend zu Wearables

Die meisten Wearables sind kleine Geräte (wie Uhren), die am Körper getragen werden und unterschiedliche Funktionen liefern – für den Fitnessbereich zum Beispiel das Pulsmessen, Schritte zählen oder für die Arbeit Termine speichern und E-Mails abrufen.

Jeder fünfte Deutsche nutzt mittlerweile Wearables, vor allem Gesundheitsapps. Für 2015 schätzen Marktforscher das Geräte-Angebot auf 72,1 Millionen Wearables weltweit. Das zeigt die folgende Grafik von Statista.

Chancen und Risiken von Wearables

Wearables bieten viele Vorteile. Insbesondere wird damit der Kundenkontakt verstärkt und die Eigenständigkeit im Kundenservice erhöht. Die Qualität der Kommunikation steigt und es können schneller Lösungen gefunden werden, weil alle Kanäle als direkter Touchpoint für Kunden zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite tauchen mit Datenschutz und technischer Abhängigkeit auch Risiken für Versicherungen und Kunden auf.

Dabei drohen Versicherungen schnell in die Kritik zu geraten, wenn gewisse Voraussetzungen fehlen. So wurde die Generali mit der Krankenversicherung “Vitality” in den Medien stark kritisiert, weil sie Kunden für gesundheitsbewusstes Verhalten mit Wearables Nutzung mit Rabatten belohnen will.

Seite zwei: Der digitale Hypochonder

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