Abschluss über Versicherungs-Websites: Den Kunden befähigen

Immer mehr Versicherer bieten die Möglichkeit von Online-Abschlüssen im Internet an – dabei sind besonders clever gebaute Websites in der Lage, das Selbstvertrauen der Verbraucher so weit zu steigern, dass diese meinen, auch ohne Vermittler zu recht zu kommen. Dies ergab eine Analyse des Marktforschungsinstituts YouGov.

„Die Website sollte die Fähigkeit des Kunden stärken, sich eigenständig für eine Absicherung zu entscheiden und diese schlussendlich auch über den Vertriebsweg Internet abzuschließen“, sagt Jana Fricke, Consultant in der Finanzmarktforschung bei YouGov.

Mit Hilfe von Angebots- und Tarifrechnern, aber auch durch umfangreiche Produktinformationen einschließlich Infografiken, könnten Versicherer um Vertrauen bei den Website-Besuchern werben, meinen die Autoren der YouGov-Studie „Vertrauensaufbau durch Versicherer-Websites“. Laut der Studie trägt „die Interaktion mit produktspezifischen Informationen“ dazu bei, dass sich die Kunden eher zutrauten, auch ohne Vermittler einen Abschluss im Netz durchzuführen.

YouGov: Website sollte Abschlusssicherheit des Kunden erhöhen

Als „Best Practice“-Beispiele heben die Marktforscher die Websites von Cosmos Direkt und Europa hervor, bei denen bereits etwa zwei Drittel der befragten User den Tarifrechner gesehen oder genutzt haben. Aber auch die Hannoversche habe ihren Tarifrechner „prominent platziert“, loben die Analysten, sodass dieser überdurchschnittlich schnell gefunden worden sei.

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„Die Website sollte die Fähigkeit des Kunden stärken, sich eigenständig für eine Absicherung zu entscheiden und diese schlussendlich auch über den Vertriebsweg Internet abzuschließen“, sagt Jana Fricke, Consultant in der Finanzmarktforschung bei YouGov. „Der Versicherer sollte deshalb die Faktoren, die das Vertrauen in die Marke und der Produkte stärken, optimal auf die Kunden anpassen – dies reicht von der Unternehmensdarstellung über Tarifrechner bis hin zu den Kontaktmöglichkeiten.“

Von den untersuchten Kontaktmöglichkeiten sind es laut YouGov vor allem persönliche E-Mail-Adressen oder Telefonnummern einzelner Ansprechpartner, die stärker auf das Vertrauen der eigenen Kompetenz, aber auch in die Marke und das Produkt der Marke einzahlten. (lk)

Foto: YouGov

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