AIG gibt grünes Licht für Börsengang von Hypothekenversicherer

Der amerikanische Versicherungskonzern AIG will sich schrittweise von seiner Hypothekenversicherungssparte United Guaranty trennen. In einem ersten Schritt soll ein Anteil von 19,9 Prozent an die Börse gebracht werden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Seit vergangenem Jahr drängt unter anderem der streitbare Großinvestor Carl Icahn das Management, AIG in drei Unternehmen aufzuspalten.

Zudem soll das Vertriebs und Beraternetz (Advisor Group) verkauft werden, mit einem Abschluss wird im zweiten Quartal gerechnet. Eine neue Konzernstruktur mit mehr Flexibilität soll es auch geben, insgesamt wolle sich AIG von unrentablem Geschäft trennen und sich verkleinern, hieß es.

AIG stemmt sich gegen Aufspaltung

Die Überprüfung der Kapitalreserven für Schadensfälle habe vor Steuern eine Lücke von 3,6 Milliarden US-Dollar gezeigt. Versicherer überprüfen regelmäßig ihre Kapitalpolster. Den Aktionären kündigte Unternehmenschef Peter Hancock über zwei Jahre einen Aktienrückkauf und Dividenden über insgesamt 25 Milliarden Dollar an.

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Mit diesen Schritten will der Konzern, wie bereits in Presseberichten spekuliert, die von Aktionären geforderte Aufspaltung verhindern. Seit vergangenem Jahr drängt unter anderem der streitbare Großinvestor Carl Icahn das Management, AIG in drei Unternehmen aufzuspalten.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

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