Allianz schlägt US-Risiken teilweise los

Europas größter Versicherer Allianz befreit sich von einem Teil seiner Risiken aus den USA. Der auf den Bermuda-Inseln beheimatete Rückversicherer Enstar übernimmt dabei die Hälfte der Haftungsrisiken vom Allianz-eigenen Rückversicherer Allianz Re, wie Enstar am Mittwochabend in Hamilton mitteilte.

Das Privatkundengeschäft von Fireman’s Fund hat die Allianz bereits an den britischen Versicherer Ace losgeschlagen.

Der Deal umfasst Schadenreserven von 1,1 Milliarden US-Dollar und Beratungsleistungen für den bei der Allianz verbleibenden Anteil in gleicher Höhe.

Zu dem Portfolio gehören Haftungsrisiken etwa aus der Arbeiter-Unfallversicherung und Asbest-Schäden, die von der bisherigen Allianz-Tochter Fireman’s Fund stammen.

Allianz konzentriert sich verstärkt auf rentable Geschäftsbereiche

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Die Allianz konzentriert sich verstärkt auf rentable Geschäftsbereiche, um ihren Gewinn in den kommenden Jahren zu steigern. Das Privatkundengeschäft von Fireman’s Fund hat sie bereits an den britischen Versicherer Ace losgeschlagen. Das Firmenkundengeschäft wird in die Konzerntrochter AGCS eingegliedert.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Allianz

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