Anzeige
16. Juni 2016, 08:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Achtung Auslandsunfall – Wie Sie sich am besten auf den Urlaub vorbereiten

2015 wurden knapp 30.000 Auslandsunfälle von deutschen Autofahrern gemeldet, die Hälfte davon passierte in den Ferienmonaten. Der GDV gibt Tipps zur Vorbereitung auf den Ernstfall.

Ausland-Auto-unfall in Achtung Auslandsunfall - Wie Sie sich am besten auf den Urlaub vorbereiten

2014 und 2015 passierten die meisten Auslandsunfälle deutscher Autofahrer in Italien.

Im letzten Jahr habe der Zentralruf der Autoversicherer insgesamt 29.683 Anrufe erhalten. Gemeldet wurden Unfälle im Ausland von in Deutschland zugelassener Autos mit Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen. Gegenüber 2014 sei das ein Anstieg um 5,5 Prozent.

Italien führt Statistik an

Vor allem die nahe gelegenen Reiseziele rund um Deutschland hätten 2015 die höchsten Schadensmeldungen verzeichnet: auf Italien fielen 5.018 Unfälle, dicht gefolgt von Frankreich mit 4.999 Unfallmeldungen. Dahinter liegen laut GDL-Statistik die vergleichsweise kleineren Nachbarländer wie die Niederlande, die mit 3.933 Unfällen auch die am stärksten wachsende Unfallzahl hätten (plus 11,1 Prozent).

In Österreich seien die Unfälle um elf Prozent auf 3.048 Unfallmeldungen gestiegen, gefolgt von Polen mit 2.242 (plus 10,8 Prozent) und Belgien mit 1.538 Schadensmeldungen. Auf diese sechs Länder entfallen insgesamt 70 Prozent aller eingegangenen Meldungen beim Zentralruf.

Rückläufige Zahlen habe es 2015 lediglich in der Schweiz (minus neun Prozent; 925 Unfälle) und Spanien (minus 5,2 Prozent; 1.128 Schadenmeldungen) gegeben.

Unfälle häufen sich in Sommermonaten

Die unfallträchtigsten Zeiten seien die Ferienmonate Juni bis September, auf die 49,4 Prozent aller gemeldeten Unfälle entfallen würden. Spitzenmonat sei mit 4.516 Unfällen August, gefolgt von September (4.174 Unfälle) und Juli (3.256 Meldungen).

“Etwa 15 Millionen Deutsche waren 2015 mit dem Auto in den Nachbarländern unterwegs hat die Forschungsgemeinschaft ´Urlaub und Reisen´ ermittelt. Damit wird das potentielle Ausmaß eventueller Schadenfälle deutlich”, erläutert Dr. Jens Bartenwerfer, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL)

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

Schadensmeldungen ZA 2015 in Achtung Auslandsunfall - Wie Sie sich am besten auf den Urlaub vorbereiten

Vollständige Unterlagen

“Deshalb empfehlen wir dringend, rechtzeitig vor den Urlaubsreisen all die Unterlagen zusammenzustellen und vor allem anschließend auch mitzunehmen, die für eine eventuell notwendige Schadenabwicklung wichtig sind und gleichzeitig zu deren Beschleunigung beitragen können”, betont Bartenwender

Ins Reisegepäck gehörten vor allem der Europäische Unfallbericht, die Grüne Karte und die Nummer des Zentralrufs der Autoversicherer: 0800 250 260 0 (aus dem Ausland +49 40 300 330 300).

Seite zwei: Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Bei Unfällen in Italien können wir folgenden Tipp geben: Sofort die deutsche Versicherung anrufen, das UNfallfahrzeug wird nähmlich auf einen kostenpflichtigen Parkplatz bis zur Klärung abgestellt. Schutzbriefleistungen übernehmen diese zusätzlichen Kosten- bitte auf die Obergrenzen achten, es gab Urlauber die in Apulien über 1500€ Stanbdgebühren zahlen mussten. Nicht jeder Schutzbrief kann das liefern.

    Kommentar von Urlaub in Apulien — 17. Juni 2016 @ 15:05

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Edouard Carmignac gibt Verantwortung für letzten Fonds ab

Der Gründes des französischen Assetmanagers Carmignac, Edouard Carmignac, hat nach Berichten von Citywire das Management des letzten von ihm verantworteten Fonds abgegeben. Carmignac bleibe aber weiterhin in leitender Position des Unternehmens.

mehr ...

Berater

DIN-Norm: Standard aus der Branche für die Branche

Erst IDD, dann DSGVO und später noch DIN. 2018 brachten gleich mehrere Abkürzungen einschneidende Veränderungen für die Branche. Die DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse privater Haushalte” mag jedoch nicht ganz in diese Aufzählung passen.

Gastbeitrag von Christoph Dittrich, softfair analyse

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...