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4. Mai 2016, 16:04
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LV-Abschlusskosten: “Das wird sich die Bafin genau anschauen”

Der oberste Versicherungsaufseher der Bafin, Dr. Frank Grund, erwartet von den Lebensversicherern “einige Verbesserungen” auf der Kostenseite. Mit dem LVRG sei eine klare Erwartungshaltung verbunden, dass die Unternehmen ihre Abschlusskosten senken, sagte Grund der Verbandszeitschrift “Aktuar Aktuell”.

LV-Abschlusskosten: Das wird sich die Bafin genau anschauen

Frank Grund, Bafin: “Die inzwischen erfolgte Reduktion der möglichen Zillmerung auf 25 Promille gibt aber einen Hinweis darauf, dass wir hier von deutlichen Schritten sprechen.”

“Das wird sich die Bafin genau anschauen”, sagte der Exekutivdirektor der Versicherungsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) angesichts des Inkrafttretens des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) vor bald einem Jahr.

Grund erwartet “deutliche Schritte” von Lebensversicherern

Weiter sagte Grund im Interview mit “Aktuar Aktuell”, dass es zum Ausmaß der gewünschten Kostensenkung zwar “keine konkreten Vorgaben” gebe. “Die inzwischen erfolgte Reduktion der möglichen Zillmerung auf 25 Promille gibt aber einen Hinweis darauf, dass wir hier von deutlichen Schritten sprechen”, betonte der Nachfolger von Felix Hufeld, der seit März 2015 Präsident der Bafin ist.

Noch kein klarer Trend bei Produkten

Zudem erwartet der Chef der Versicherungsaufsicht, dass die Produkte der Lebensversicherer zunehmend heterogener werden, da die Unternehmen verstärkt Alternativen zum klassischen Lebensversicherungsmodell suchten. Ein klarer Trend lasse sich jedoch noch nicht ausmachen. “Man wird sehen, was sich schließlich durchsetzen wird – Abschnittsgarantien, reduzierte Garantien oder gar keine Garantien, also rein fondsgebundene Verträge.” Dies sei Sache der Versicherer, so Grund. (lk)

Foto: Bafin

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2 Kommentare

  1. Anonyme Kommunikation made by BaFin
    wird jetzt auch von der Finanzaufsicht BaFin unterstützt.
    http://geprellte-vermoegensberater.org/viewtopic.php?f=39&t=697&sid=6f70d26763e4ee122d6762cc53ed62ec

    Kommentar von VB ade — 28. März 2017 @ 12:04

  2. Sehr geehrter Herr Grund,
    mit sehr großem Interesse habe ich ihren Artikel zu dem Thema Vergütung hinsichtlich LVRG gelesen.
    Die grundsätzliche Frage ist, was Sie überhaupt wollen! Es sieht in erster Linie danach aus, dass Sie versuchen eine gesamte Vermittlerschaft in den Ruin zu treiben oder das Finanzdienstleistungsbetriebe ihre Betriebsgröße weiter verringern! Schon heute leben und verdienen viele Vermittler an der Hartz IV Grenze.
    Die Großzahl der kleineren Vermittler erzielen gerade mal ca. 50.000 € Bruttoumsatz, der absolut nicht auskömmlich ist im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit. Dazu kommen noch Faktoren, die zusätzlich einen Kostenaufwand bedeuten. Investitionen in teure Technik, Innendienstpersonal, da die Zusatzarbeiten sehr umfänglich geworden sind mit jeder neuer Zulassung. Nicht zu unterschätzen sind die Investitionen in Fort- und Ausbildung, die dann dem Rotstift zum Opfer fallen! Ein fachlich orientierter Versicherungsmakler müsste mindestens einen Monat im Jahr in Fortbildungen investieren. Es reicht nicht mehr aus nur Zusatzseminare zu buchen, sondern die Qualifikationsanforderungen werden immer größer und umfangreicher.
    Die Problematik ist aber allerdings in erster Linie, dass große Vertriebe von vielen Regulierungen und Zulassungsvoraussetzungen überhaupt nicht betroffen sind.
    Festzustellen ist immer wieder, dass Unternehmen mit hohen Zusatzcourtagen locken, weil Sie sich damit erhoffen, Umsatz einzukaufen. Leider gibt es genügend Vermittler, die diesen Verlockungen verfallen, weil eben die Vergütungen erheblich gesenkt worden sind!
    Es wäre doch mal interessant, wenn nun auch unsere politischen Vertreter ihre jährlichen kompletten Bezüge zzgl. aller Nebeneinkommen offenlegen würden! Dazu natürlich auch die wirklich geleisteten Arbeitszeiten. Diese sollten aber detailliert aufgezeigt werden nach Fahrtzeiten, Bürozeiten, Sitzungszeiten und sonstigen Tätigkeiten.
    Vielleicht ergibt sich hier ebenfalls nun mal eine anzupassende Vergütung gem. wirklich wahr genommener Tätigkeit als politischer Vertreter!
    Ich habe persönlich den Eindruck, dass man die fehlerhafte Politik der vergangenen letzten 20 Jahre im Finanzdienstleistungssektor nun mit aller Gewalt zu korrigieren. Sie sollten sich fachkundige Berater suchen, die Aktiv im Vertrieb tätig waren! Nur studierte und diplomierte Entscheider, die niemals ihren Sessel verlassen haben, haben kein Recht über Dinge zu entscheiden. Diese leben fern der Realität. Es kommt auch einem so vor, dass viele aus ihrem Bereich ihren Frust ablassen wollen, weil diese auf nicht gerade qualifizierte Vermittler hereingefallen sind. Das kann man in erster Linie bei Beamten feststellen!
    Es ist klar, dass es eine Reform in verschiedenen Bereichen geben muss! Jedoch sollte diese auf 2 Beinen stehen und keine Empfindlichkeiten beinhalten.
    Vor allem muss die Gesetzgebung viel klarere Richtlinien auf den Weg bringen. Zum Beispiel, es darf keine alte Hasen Regeln geben! Jeder der im Vertrieb, der Beratung oder Verkauf tätig ist – egal ob Bausparkasse, Bank, Strukturvertriebe, Versicherungsagenten, Mehrfachagenten, Versicherungsmakler usw. – alle müssten eine Qualifizierung durchlaufen, die am Ende neutral eine Prüfung vorsieht. Vor allem muss es unbedingt zu einer besonderen gesetzlichen Zulassung kommen in Bezug auf die Betriebliche Altersversorgung und Krankenversicherung!
    Es sollte ein Riester geformt werden, der komplett reformiert ist und auch kostentechnisch wie ein Gruppenvertrag gehandelt wird!!
    Dann wird Riester für alle attraktiv!
    Also Hände weg von Regulierungen, die kleine Unternehmer in die Insolvenz treibt und weitere Arbeitslose bringen wird. Vor allem vernichten Sie zusätzlich Ausbildungsplätze! Wir haben uns dazu entschieden nicht mehr auszubilden und der IHK mitgeteilt, dass wir keine 2 Auszubildende mehr einstellen, da wir uns in der Verantwortung sehen, dass kaum Zukunft in dieser Branche mehr besteht! Die Sie letztendlich zu Tode reguliert haben. Darauf können Sie dann in ihrem frühen Beamtenruhestand stolz zurückblicken.
    Denken Sie um und holen Sie sich Fachleute aus dem Vertrieb an den Tisch und nutzen Sie die Gelegenheit mit diesen die Finanzdienstleistungsbranche zu einer Parade Unternehmen zu führen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernhard Schmidt-Lechner

    Kommentar von Bernhard Schmidt-Lechner — 6. Mai 2016 @ 15:27

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