Anzeige
3. Juni 2016, 15:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

HDFC Ergo kauft indischen Nichtleben-Versicherer LTGI

HDFC Ergo, Mumbai, Indien hat 100 Prozent der L&T General Insurance Company (LTGI) von Larsen & Toubro erworben. Vertreter beider Unternehmen haben heute einen Kaufvertrag unterzeichnet.

Ergo Muenchen in HDFC Ergo kauft indischen Nichtleben-Versicherer LTGI

Ergo plant mit der Übernahme seine Marktpräsenz in Indien auszubauen.

Die Parteien hätten sich auf einen Kaufpreis von 551 cr indische Rupien (74 Millionen Euro) geeinigt. Damit baue Ergo die Präsenz in Indien aus, kurz nachdem das Unternehmen seine Anteile an HDFC Ergo auf 49 Prozent erhöht habe.

Stärkere Präsenz in Indien

HDFC Ergo, Indiens viertgrößter privater Sachversicherer, stärke mit diesem Kauf seine Präsenz am Markt. LTGI sei dort Nummer 14. Zum Produktangebot des Unternehmens gehören Kfz-, Feuer-, Kranken- und andere Versicherungen für Privatkunden – den Bereichen, in denen HDFC Ergo nach Unternehmensangaben langfristig wachsen möchte.

Durch LTGI erhalte Ergo Zugang zu weiteren Verkaufskanälen und werde zur Nummer drei unter den privaten Versicherungsunternehmen im indischen Sachversicherungsmarkt. Der Versicherer erwarte für diesen Markt über die nächsten zehn Jahre ein jährliches Wachstum von 15 Prozent.

Geringe Netto-Schaden-Quote

Die Netto-Schaden-Quote von LTGI habe 2014 und 2015 mit 72 Prozent unter dem Marktdurchschnitt von 82 Prozent gelegen. Im letzten Geschäftsjahr hätten die Beitragseinnahmen umgerechnet 64 Millionen Euro betragen. LTGI beschäftige 832 Arbeitnehmer und verfügt über Vertriebskanäle mit über 2.000 Vermittlern.

Der Verkauf steht, wie bei Transaktionen dieser Art üblich, unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Dies wäre die erste Transaktion zwischen zwei Marktteilnehmern im indischen Versicherungsmarkt seit der Liberalisierung des Markts 2000. (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...