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22. März 2016, 12:21
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Interesse an betrieblicher Altersvorsorge nimmt ab

Nach einem Anstieg des Interesses zum Abschluss einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) unter den Arbeitnehmern in den letzten zwei Jahren, ist dieses gegenwärtig wieder rückläufig. Dies ist das Ergebnis der Studie “bAV-Report 2016”, den das internationale Marktforschungs- und Beratungsinstituts Yougov erstellt hat.

Private-Altersvorsorge-frauen in Interesse an betrieblicher Altersvorsorge nimmt ab

Das Interesse an einer betrieblichen Altersvorsorge ist rückläufig.

Zwar sei das aktuelle Interesse an einer bAV unter den Arbeitnehmern ohne entsprechende Police mit 44 Prozent weiterhin hoch, doch plane gegenwärtig nur jeder Neunte (elf Prozent) der Befragten in den nächsten zwölf Monaten den Abschluss einer solchen Vorsorge. 2013 seien es noch 17 Prozent gewesen.

Die rückläufige Entwicklung bei der bAV werde von einem allgemeinen Rückgang der Altersvorsorgebereitschaft unter den Arbeitnehmern getragen. Nur ein Drittel der Arbeitnehmer plane innerhalb der nächsten zwölf Monate etwas für die Altersvorsorge zu tun. In 2013 habe der Anteil noch bei 42 Prozent gelegen.

Großteil ist zu Eigenleistungen bereit

60 Prozent der Arbeitnehmer, die am Abschluss einer bAV interessiert sind, seien bereit, Eigenleistungen für eine betriebliche Altersversorgung aufzubringen. Bei Männern liege der Anteil mit 62 Prozent leicht über dem Anteil der Frauen (58 Prozent), die bereit sind, einen monatlichen Betrag zu zahlen.

Laut den Studienergebnissen sind der Zuschuss des Arbeitgebers (61 Prozent) und die staatliche Förderung (60 Prozent) die stärksten Anreize für Arbeitnehmer, eine bAV abzuschließen. Ein unterschriftbereites, vorausgefülltes Angebot sei hingegen nur für ein Viertel (25 Prozent) interessant.

Digitale Innovation könnte Beratungseffizienz steigern

“Nach wie vor fehlt es an Konzepten, bAV-Versorgungen auch über kleinere Unternehmen in die Fläche zu tragen”, sagt Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei YouGov. “Dies könnte durchaus ein Thema für digitale Innovationen sein, um damit die Beratungs- und Betreuungseffizienz zu steigern und mehr Menschen in die betriebliche Altersvorsorge zu bringen”, so Gaedeke weiter. (kl)

Foto: Shutterstock

 

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