Studie: Katastrophen kamen Versicherer im ersten Halbjahr teuer zu stehen

Die Versicherungsbranche muss bei den Katastrophen des ersten Halbjahres laut einer Studie tiefer in die Taschen greifen.

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Feuersbrünste, die ganze Bergwälder vernichten, tragen zur Belastung der Versicherer bei. (Symbol-Foto)

Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Großschäden hätten die Branche im ersten Halbjahr weltweit rund 31 Milliarden US-Dollar gekostet, teilte der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re am Donnerstag in Zürich nach einer vorläufigen Berechnung mit. Damit fielen die Schäden 51 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor und etwas höher als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre.

Naturkatastrophen kamen den Versicherern rund 75 Prozent teurer zu stehen

Während die Naturkatastrophen die Versicherer der Studie zufolge mit 28 Milliarden Dollar rund 75 Prozent teurer zu stehen kamen als ein Jahr zuvor, schlugen Katastrophen von Menschenhand mit 3 Milliarden Dollar zu Buche – gut ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor. Die Erdbeben in Japan, mehrere Unwetter und Hagelstürme in den USA sowie Europa und Feuersbrünste in Kanada schlugen bei den Naturkatastrophen besonders stark zu Buche. Insgesamt kamen den Angaben zufolge rund 6.000 Menschen ums Leben.

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Dennoch lag die wirtschaftliche Gesamtbelastung – also inklusive nicht-versicherter Schäden – durch Großschäden laut der Studie nicht so hoch wie im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Mit 71 Milliarden Dollar lagen sie aber um gut ein Drittel über dem Wert des Vorjahreszeitraums. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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