27. Mai 2016, 16:46
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Riester kann der richtige Schachzug sein

Herausforderung Beitragsgarantie

Einer der größten Pluspunkte der Riester-Rente wird mehr und mehr zur Herausforderung: Der Gesetzgeber sieht vor, dass zum Rentenbeginn mindestens die eingezahlten Beiträge zur Verrentung zur Verfügung stehen.

Der gesunkene Rechnungszins hat die Beitragsgarantie in den vergangenen Jahren aber erheblich verteuert. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die garantierte Rente, sondern auch auf die Gesamtrente aus.

Fondsgebundene Riester-Rente

Anders ist dies bei der fondsgebundenen Variante. Naturgemäß hat sie höhere Renditechancen als ihre klassische Schwester. Der Sparer investiert seine Beiträge am Aktienmarkt. Durch den zumeist langen Anlagehorizont ist das Risiko entsprechend gering. Bei der fondsgebundenen Riester-Rente ist die gewählte freie Fondsanlage der wichtigste Faktor für die spätere Gesamtrendite.

Daher ist darauf zu achten, dass der Produktanbieter eine breite Palette an Fonds für die freie Anlage anbietet. So kann der Sparer sich haargenau die Anlage aussuchen, die seiner Risikoneigung entspricht. Auch bei der fondsgebundenen Riester-Versicherung kann der Kunde aus einem Sortiment an Produkten mit unterschiedlichen Garantiemodellen schöpfen. Welche Modelle bietet der Markt?

Statisches 2-Topf-Hybrid

Bei diesem Anlagemodell wird der Sparbeitrag auf zwei Töpfe aufgeteilt. Zum einen in den Deckungsstock (Sicherungsvermögen) und zum anderen in die Investmentfonds (freie Anlage). Die Beitragsgarantie wird hier durch den Deckungsstock gesichert. Diese entspricht zu jedem Zeitpunkt während der Vertragslaufzeit dem Barwert der Garantie.

Im Investmentbereich findet man die Chance auf Rendite, weil die Fonds an der Börse gehandelt werden. Da keine Umverteilung innerhalb der beiden Töpfe stattfindet, wird das Modell als statisch bezeichnet.

Seite drei: Indexrente

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